Pfoten sagen mehr als Worte!

Gerne stellen wir Ihnen mit dem anschließenden Artikel ein Projekt vor, dass an der Universität in Jena von Professor Martin Fischer ab April/Mai dieses Jahres über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahre durchgeführt werden wird.

Wie schon in der Studie im Jahr 2007 ist auch diesmal der Airedale Terrier, neben 9 verschiedenen anderen Rassen, vertreten. Der KfT hat jedoch in Absprache mit Prof. Fischer erwirken können, dass, als anatomisch etwas anders aufgebaute Rasse, auch Scottish Terrier Teil der Studie werden können, wie sie dies im Übrigen ebenfalls bei der ersten Studie waren.

Unser Appell, sich rege zu beteiligen, geht nun an die Züchter der beiden genannten Rassen.

Professor Fischer gibt am Ende seines Artikel Antworten auf die wichtigsten Fragen, die Ihnen sicher gleich in den Kopf gekommen sind. Ich greife sie hier schon einmal auf, damit Sie Lust zum Weiterlesen bekommen.

Was hat der Zuchtverein von dem Projekt?

Erstmals verlässliche Daten zum Wachstum, zur Entwicklung des Körpergewichts, der Körperhöhe u.v.m.

Was der Züchter?

Neben den obengenannten Punkten ein Feedback über seine eigene Prognose für die Welpen u.v.m.

Was der Halter?

Ein laufendes Feedback über die Entwicklung seines Hundes und die Chance einer Früherkennung von Störungen des Bewegungsapparates u.v.m.

Unter dem Strich bedeutet dies, dass die Erkenntnisse von Züchtern über ihre Welpen und deren (mögliche) Entwicklung, die sie in vielen Jahren durch vergleichende Beobachtungen gewonnen habe, auf eine wissenschaftliche Basis gestellt werden können und außerdem noch weitere wichtige Erkenntnisse hinzukommen werden.

Und am Ende der Studie werden wir auch erfahren, inwieweit die Ergebnisse auf alle unsere Terrierrassen übertragen werden können.

Viele Ihrer Fragen, die Sie logischerweise außerdem noch haben, werden sicher mit dem Artikel beantwortet. Weitere Fragen, vor allen Dingen zum Procedere, können Sie gerne an Prof. Fischer selbst martin.fischer@uni-jena.de oder an mich klubzuchtwart@kft-online.de richten.

Der KfT würde sich freuen, wenn sich die Züchter des KfT zahlreich beteiligen würden und wir unser Wissen über die „richtige Welpenaufzucht“ dadurch erweitern können.

Katharina Bottenberg, Klubzuchtwartin

Gangwerkstudie Infoblatt (pdf)