Die steigenden Inzidenz-Zahlen im Kreis Groß-Gerau zwingen den Vorstand sich mit der
Frage zu beschäftigen, ob die geplante MV unter diesen Bedingungen noch
verantwortungsvoll durchgeführt werden kann. Für die MV muss der Vorstand gewährleisten,
dass jedes Mitglied ungehindert teilnehmen kann.

  1. Im Landkreis Groß-Gerau ist die 7-Tage-Inzidenz vom 23.09.2021 – 09.10.2021 von
    60,2 auf 103 stark angestiegen und die Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei einem
    kritischen Wert.
  2. Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz ist zu bedenken, dass bei Erreichen eines Wertes
    der größer als acht ist, verschärfte Maßnahmen verordnet werden. Darunter kann auch
    eine Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der 2-G-Regel verpflichtend
    auferlegt werden. Aus vereinsrechtlichen Gründen ist eine Durchführung unserer MV
    unter der 2-G-Regel nicht umsetzbar.
  3. Nach der Entscheidung der Bundesregierung Testmöglichkeiten nicht mehr kostenfrei
    zur Verfügung zu stellen, sind die Testnachfragen stark gesunken. Etliche
    Teststationen haben dadurch den Betrieb eingestellt und es kann nicht garantiert
    werden, dass eine Testmöglichkeit vor Ort möglich ist. Das Angebot von Schnelltests
    ist dem KfT nicht gestattet, da dies nur von qualifiziertem Personal durchgeführt
    werden darf.
  4. Der Zutritt in das Fritz-Treutel-Haus ist ohne eine Kontrolle des Status 3-G untersagt.
    Eine aufwendige frühzeitige Kontrolle vor der Halle wäre notwendig, um diese
    Vorgaben zu erfüllen, die während der gesamten Veranstaltung aufrecht gehalten
    werden muss. Für die Teilnehmer der MV ist dafür eine frühzeitige Anreise vor
    Versammlungsbeginn zwingend.
  5. Das oberste Beschlussorgan unseres Klub für Terrier ist die Mitgliederversammlung.
    Dem Vorstand ist es wichtig, dass die anstehenden weitreichenden Entscheidungen
    von einer breiten Basis von Mitgliedern getroffen und getragen werden. Die
    Ungewissheit über die Entwicklung der weiteren Inzidenz in den kommenden Wochen
    und die Entscheidung der Behörden über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der 7-
    Tage- und Hospitalisierungs-Inzidenz wird die Bereitschaft unserer Mitglieder zur
    Teilnahme an der MV beeinflussen. Dem Vorstand wurden diesbezüglich schon
    vermehrt Äußerungen mitgeteilt, dass man der MV fern bleibt.
  6. Der Vorstand ist zu einem verantwortungsvollen Handeln verpflichtet und die
    Gesundheit der Mitglieder steht ihm über allem. Diese und die oben genannten Gründe
    wurden in der Vorstandssitzung umfassend diskutiert und haben zu der einstimmigen
    Entscheidung geführt, die MV nicht noch einmal zu verschieben, sondern abzusagen.
    Mit der Absage der MV tritt der § 9 Ziffer 3 und 5 in Kraft. Die Anträge zur MV werden
    neu eingereicht und die Einladung erfolgt neu.