Airedale im Glück

Die Rubrik “Airedale im Glück” berichtet von unseren Ex-Notfällen und ihrem neuen Zuhause ...
ein herzliches Dankeschön an alle Airedalefreunde, die einen Airedale in Not bei sich aufnehmen!

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Hallo Frau Ritthammer,

Wir alle wünschen euch ein fohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012!

Neues von den “Von Wales”, Flocke und Joesie. Wir schreiben Ihnen gerne wie es unseren zwei Airedalmädels geht.
Hier ein paar Fotos von unseren Räubern. Könnt ihr uns auseinander halten????? wer ist wer ????

Joesie oben Flocken unten  das ist wenn wir nach Hause kommen dann gibt es erstmal ein Partie Schlaf auf dem Sofa,
weil frische Luft und rennen um u. im Stall macht müde.

Flocke oben auf dem Heu, ich unten, das ist ein riesen Spass, wir nehmen jeden Tag 1-3 X ein Heubad,
weil es draussen so matschig ist, dürfen wir drin solange tollen bis die Pferde rein kommen,
das geht die Botten drauf u. runter und von oben kann man auch die Asra gut begrüssen,
wenn sie in ihrer Box ist, dann sind wir auf einer Höhe, wir stehen ja dann auf dem Heu neben ihr.

Ich Joesie links und Flocke rechts so sehen wir aus,
wenn es in Luxemburg in strömen regnet und wir trotzdem raus zu den Pferden gehen,
heute haben wir geholfen Bäume pflanzen im Regen !!!
(Die Gärtner waren auch ganz nass) wir sind immer mit hin u. her geflitzt.

Da seht ihr hier ist immer was los im Moment liege ich Joesie, bei May und die schreibt schon eine Zeit lang Weihnachtskarten und Weihnachtsmail damit alle auf dem neusten Stand sind, was bei uns so los ist. Bin schön gross geworden, habe gestern meinen ersten Schnee erlebt (den letzten habe ich glaube ein bischen verpennt) hatte lauter weisse Flocken auf meinem Rücken im Gesicht und auf der Nase. Die Schneeflocken lassen sich nicht fangen und rein beissen geht gar nicht, nicht so wie beim Wasser, da beiss ich immer in den Strahl, dann spritzt es und Mya & Roby werden oft nass.

Geruhsame Tage
Bis im Neuen Jahr
May & Roby   Flocke &  Ich die Joesie

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    Hallo Frau Ritthammer,

    ich muss Ihnen auf die Schnelle doch zwei Fotos schicken. Oscar ist ein richtig hübscher Junge geworden und einfach ein toller Hund! Er ist mit allen Hunden gut verträglich egal ob Rüde oder Hündin und tobt am liebsten mit seinen Freunden bei unserem ausgiebigen Mittagsspaziergang.

    Wir haben ihn alle sehr ins Herz geschlossen und möchten ihn nicht mehr missen.

    Ganz herzliche Grüße
    Ihre Ulrike Heiden

 

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    Hallo, ich bin die Lotta,

    ihr kennt mich vielleicht noch von den Airedales in Not. Hier wurden mein Bruder und ich (damals noch als Rina) vermittelt.

    Ich komme ursprünglich aus Ungarn und dort wäre mein Leben schon fast zu Ende gewesen, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat. Ich bin in einer Tötungsstation gelandet und mit ganz viel Glück, dort wieder rausgekommen. Aber das habe ich schon fast vergessen. Jetzt lebe ich in Landshut (Bayern), fühle mich sehr wohl und treibe allerhand Schabernack. Meine Lieblingsbeschäftigung ist große Löcher graben, (in die ich mich dann reinleg) und meine beiden Mitbewohner Leo und Bruno, zwei schwarze Katzen, ein bisschen auf Trapp halten. Kurz gesagt: mir geht es richtig gut!!!! Meine Menschen sind sehr glücklich mit mir. Viel Glück für eure weitere Arbeit, damit es noch vielen anderen so gut geht wie mir!

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Lotta mit Familie Sedlmeier

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    Liebe Frau Ritthammer

    Wir haben jetzt doppeltes ***Airedale Glück***, wir haben **Joesie** von Wales bei uns zu Hause.
    Und das genau zu der Zeit  um den 20 Mai, nur 2 Jahre später als Flocke, das ist doch ein gutes Omen.
    Und wir haben uns gefreut Andrea Neumann die Züchterin wieder zu sehen.
    Flocke hat ganz gross gekuckt mit wachen Augen u. Ohren, als Andrea sie ** meine Püppi** nannte, da hat's gleich Klick gemacht und Flocke war ausser Rand u. Band u. hat mit Andrea gespielt u. geschmust.
    Nicole; Danken wir auch sie hat Joesie 14 Tage versorgt u. mit zur Arbeit genommen bis wir sie abholen konnten.
    Bei der Gelegenheit hat Flocke 2 Ihrer Geschwister Ennox u. Emma wieder gesehen was schön war.
    Flocke und Joesie haben sich vom ersten Moment an vertragen, Sie spielten zu dritt mit Ennox eine ganze Zeit bis wir dann nach Hause fuhren.
    Emma sah sie später noch beim Auto. Durch das spielen waren sie auch müde, das war für die lange Heimfahrt gut, die beide fast schlafend überstanden haben, mit 2 Pausen, wo wir schon trainiert haben, zu zweit an der Leine, was sehr gut ging.
    Sie ist für uns alle: sprich May & Roby, Stefa,n Tanja, Mia, Gilles und vor allem Flocke (Ester von Wales) ein Sonnenschein, Seit einer Woche ist Joesie jetzt bei uns. Die beiden toben und schlafen zusammen im Stundentakt.
    Joesie hatte ihre erste Coachingstunde hinter sich. War schon mit zu den Pferden, trinkt mit unserem Hengst Carisma aus einer grossen Wasserbottich, wurde schon von allen 5 Pferden beäugt u. von Carisma massiert, er kann das sehr gut.
    Unsere Katzen lässt sie in Ruhe, sie hat gelernt brav zu sitzen, wenn die vorbei gehen wollen, gestern spielte Stefan mit beiden mit Grashalmen im Garten. Joesie ist sehr putzig u. klein.
    Wir konnten uns nicht mehr vorstellen, dass Flocke so klein war. An der Leine geht Joesie gut mit.
    Auch Flocke ist stolz Joesie Sachen zu zeigen, wir loben Flocke natürlich jetzt noch mehr für alles, was Sie richtig macht, damit Joesie es abgucken kann.
    Und Flocke ist jetzt unsere Grosse, das fühlt sie auch. Beide können Abends schön brav mit auf der Couch liegen und schmusen.
    Joesie ist sehr anhänglich läuft überall mit, kommt auch wenn wir sie rufen direkt und macht sitz, weil sie weiss, da gibt ein Lekerlie.
    Mit ihren grossen dunkeln Knopfaugen und Kopfwakeln ist sie richtig lustig, Joesie ist sehr zierlich und hüpfte auf dem frisch geschnitten Grass im Garten rum so als würde es unter ihren Pfoten kitzeln.
    Wenn beiden beim spielen sind, flitzen sie auf ihre Kartingbahn im Garten (unsere Garten ist mit 40 cm hohen Buchsbaum oder Steinbete angelegt, mal im Kreis o. Elipsform o. langgezogen)  auf den Pfaden richtig rum, mal ist der eine vorne mal die andere. Da hat Joesie schon spied, Roby u. Stefan sagten mal Vettel mal Hamilton, so schnell sind sie wie beim Formel eins.
    Wir achten auch darauf das Joesie sich nicht verausgabt, also lange Schlafphasen im Hundepark und Flocke in ihrem Korb (die ist auch immer müde vom vielen spielen).
    So jetzt noch einmal Danke schön für die tolle Webseite für unsere Airedales.

    Liebe Grüsse aus Luxembourg

    May & Roby /CO

 

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    Hallo Frau Ritthammer!

    Wir wollten Sie alle Grüssen aus Contern in Luxembourg zu erst Ester (Flocke) von Wales unser grosser Airedale Schatz.
    Sie hat 27. März 2 Jahre bekommen. So verschmust wie sie ist, das ist einfach herrlich.
    Wir sind immer noch froh, dass wir Flocke bei Ihnen gefunden haben. Sie ist sehr ruhig, kann ganz lange schlafen auch am Tag. Wir waren alle Krank, da war nichts mit Gassi gehen, nur der Garten das war auch OK für sie. Flocke hat mit uns einen Siesta nach der anderen gemacht. So ruhig kannten wir sie vorher nicht.
    Flocke hat viel Spass bei den neuen Trainingseinheiten mit Ihren Bällen und Outdoorspielsachen. Es ist schön dass es ihr so viel Freude macht.
    Unsere Pferde (5)  versucht Sie hie und da zu animieren mit Ihr zuspielen was immer ganz lustig ist. Sie schmusen auch mit Ihr, können aber auch alle zusammen über den Aussenplatz flitzen, mal jagt einer den anderen und umgekehrt, wenn zuviel wird geht Flocke dann doch stiften und kommt hinter uns und versteckt sich. Sie kennt es aber auch Ganz still zu sitzen wenn die Pferde  einzeln in den Stall gerufen werden, da sitzt sie brav auf ihrer Decke.
    Mit unserer Enkeltochter Mia ist sehr artsam, hatte aber ein grosses Fragezeichen auf der Stirn als da so was komisches auf vier Pfoten durch die Küche wuselte kein Hund keine Katze ???was ist das. Wir konnten ihr erstauntes Gesicht nur mit einem Schmunzeln angucken. so erstaunt hatten wir Flocke noch nicht gesehen. ( Vorher sass Mia ja im Maxicosi oder Stuhl oder stand im Kinderpark).
    Wir sind sehr froh dass Sie sich auch mit allen Hunde (auch komplizierte) gut verträgt und auch auf Sie eingeht.

    Alles Liebe Fam. May & Robert Dötsch und alle Tiere

    PS: ich fände es schön wenn mehr Menschen über ihre Positive Erfahrung mit Ihren Hunde in Airedale im Glück schreiben würden. Schaue oft auf Ihr Seite und bin immer froh wenn alle Hunde gut vermittelt wurden. Wir sind auch froh dass Sie sich so viel engagieren, dass diese Seiten so Toll sind.

 

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2. Jahrestag Gipsy

    Liebe Frau Ritthammer,

    heute ist unsere Gipsy zwei Jahre bei uns! Wir sind total glücklich miteinander. Sie ist unser Sonnenscheinchen. Ein ganz, ganz liebes und mittlerweile sehr selbstbewußtes Airedalemädchen. Total unkompliziert, verträglich und fröhlich.

    Können Sie bitte einen Link auf den Blog setzen, denn heute habe ich auch darüber berichtet, veilleicht bestärkt dieser Blog auch andere Menschen, einen Airedale aufzunehmen: http://gipsys-blog.blogspot.com/

    Lieber Gruß
    Ihre Annette Gonserowski

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Sam oder Errol von der Burg Ludwigstein

Liebe Frau Ritthammer,

durch Ihre Vermittlung fanden wir unseren Sam und damit Sie sehen, wie glücklich wir sind, lege ich Ihnen ein Gedicht anbei. Sam hatte sein Herrchen verloren und hat nun in Brüssel ein neues zu hause. Wir werden oft angesprochen und ich gebe gerne immer Ihre Vermittlung weiter. Vielleicht findet auch ein anderer lieber Hund auf diesem Wege eine neue Heimat.

Liebe Grüsse aus Brüssel,
Elke und Robert Van den Haute
mit Sammy

Lieber Sam,

als die Aika von uns gegangen,
da war alles traurig und leer.

Aber dann kamst du !
Die Sonne ging für uns auf
Und es kehrten wieder Lachen und Freude bei uns ein.
Sehr schnell brachten wir dich in dein neues Zuhause
Und schon wenige Tage später
Gingst du mit uns auf die lange Reise.
So lernten wir dich auch besser kennen
Und auch das gute Gefühl, dich zu streicheln
Und deinen Namen dabei zu nennen.
Du bist sehr gut erzogen,
dem vorigen Herrchen gebührt unser Dank !
Unser fröhlicher Kumpel bist du,
unser lustiger Clown, unser treuer Freund,
heut’ und allezeit !
Immer lieber Sam, bist du bei uns,
du bist um uns und stets mit uns,
genau so wollten wir es haben.

Welche Freude, zu zuschauen,
wenn du geschmeidig über die
Wiesen und Felder flitzt,
danach geht’s ab in den See,
denn du bist ja so erhitzt.
Und dann im Seniorenheim,
da kannst du so sanft und zärtlich sein.
Oder wenn du bei dem Baby wachst
Und ihm mit dem Nasenstüber deutlich machst,
ach weine doch nicht, du kleines Menschenkind,
wir alle hier sind dir doch gut gesinnt !

Wenn alle mal zusammen kommen,
dann ist das Rudel riesengross,
und mit den Kindern und den vielen Leuten,
ach du meine Güte, da ist dann immer
ganz schön was los.
Mit den Jungs dann Fussballspielen,
ha,  das findest du cool.
Wenn jedoch das Rudel tafelt,
liegst du artig
 bei dem Herrchen hinter seinem Stuhl.
Betteln tust du ganz und gar nicht,
denn ein Airedale hat doch Stil !

Ach, ich könnte Blatt um Blatt wohl füllen,
soviel ich erzählen möchte.
deine lieben Augen und die stolze Rute,  Sam,
 sprechen eine eigene Sprache,
die ich nicht in Worte fassen kann.

El
Juli 2010

Wie herrlich so ein kühler Brunnen …………

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Flocke (Etster) von Wales im Glück - 1. Geburtstag

Liebe Fr. Ritthammer!

Gestern hatte Flocke (Esther von Wales) ihren ersten Geburtstag. Wir sind froh, dass Sie so eine tolle Seite im Internet haben, wo wir Flocke finden konnten. Sie ist unser grosser Schatz.
Es war nicht immer einfach mit der Erziehung, sie ist halt ein Airedalemädchen. Aber wir waren so konsequent wie nur möglich, hie und da war mein Kopf dicker als ihrer, so ist sie das, was man heute sagen kann:
Ein grosser Schatz, den man noch verbessern kann.
Wir trainieren jetzt mit **Emotionaler Tierkommunikation**, wo Flocke ganz toll mitmacht - und wir auch.
Flocke ist so sozial, verträgt sich mit allen Hunden, denen wir begegnen und durch sie haben wir einen neuen grossen Hundefreunde- Bekanntenkreis bekommen. Alle fragen, dass Flocke spielen kommen soll.
Ich hatte einen Hund gefunden, nahm ihn mit nach Hause, Lola angeleint, ging ich ins Haus. Frage??? was wohl Flocke sagen würde, in der Küche sagte sie zu ihm, komm mal mit in den Garten, wir spielen, dann bist du nicht so traurig bis deine Leute kommen, um dich abzuholen. Das war einfach wunderbar.
Sie assen beide nebeneinander aus zwei Schüsseln und spielten wieder, beide Hunde waren super.
Lola wurde später abgeholt und ich bekam einen Blumenstrauss von dem jungen Mann, dem Lola gehörte, mit Tränen in seinen Augen, weil er so glücklich war, dass er seinen Hund gesund wieder hatte.
Nächste Woche gehen wir zu einer Airedale family mit Suri von Solcheid spazieren, so heisst das kleine Hundemädchen. Sie hatten uns mit Flocke beim Vorbeifahren gesehen, sprachen uns an und jetzt hat Flocke ihre erste Airedalefreundin.
Flocke ist ein richtig grosses Mädchen mit Airedalecharakter. Sie ist lustig, lautfreudig, sehr lernfreudig. Suchspiele mag Sie sehr gerne, man bekommt Sie schon fast nicht mehr versteckt, weil Sie alles im Blick hat. Unterwegs haben wir viele Lauf- und Denkspiele mit eingebaut, wo Sie genau weiss, wo die sind.
Zu Hause ist Sie sehr brav. Sie  ist mit mir im meinem Biofrisörgeschäft mit dabei. Ich habe das nebenan. Da ist sie dann morgens nach dem Pferdefüttern + Spazieren müde und schläft bis 11.30, kommt gelegentlich zu den Kunden (die fragen auch immer gleich nach ihr), um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. Nach den Essen geht’s dann spazieren und wieder ab ins Geschäft bis mein Mann kommt. Sie kennt den Rhythmus ganz gut, weiss wann wir frei haben oder nicht.
Sie geht gut an der Leine auf dem Bürgersteig, nur wenn es was zu riechen gibt, dann zieht sie in die Richtung. Und wenn Hunde auf der anderen Seite spazieren gehen, will sie rüber. Das sind wir noch am trainieren, dass Sie brav warten muss, bis die bei uns sind. Unsere Katzen haben sich an den grossen Teddy gewöhnt, der durch das Haus flitzt. Hundefutter ist auch nicht zu verachten, wenn Flocke schläft und ihre Portion nicht aufgegessen hat.
Wir werden im Juni Grosseltern und hoffen Flocke begrüsst unser neues Erdenkind gemütlich und hat viel Spass mit ihr. Später wenn sie grösser ist. Mit unseren 4 Pferden, das ist die grosse Liebe. Sie läuft zwischen ihnen hin und her, flitzt mit ihnen über den Aussenplatz und die Wiesen.
Ist typisch Terrier, wenn wir an Hecken vorbei gehen, wo Sie frei laufen darf, da muss Sie alles analysieren. Alles, was fliegt ist nicht OK, das kann Sie jagen, bekommt es aber nicht und versteht oft nicht, dass das hoch und nicht runter kommt.

    Goldig bis du Flocke
    Du bist
    Freude, Lebenslust,
    Lebendigkeit,  Heiterkeit,
    Gutmütigkeit, Lausbubenhaft
    Hast ein gutes Gemüt,
    bist nie nachtragend, und geduldig mit uns Menschen, du verstehst uns besser als wir dich.
    Du kuckst mit deine schwarzen Kulleraugen, deinem schelmigen Blick, deinen geknickten Ohren, mal schräg zur einen Seite, mal zur anderen, denkst dir, was wollen die Menschen jetzt schon wieder von mir, du weist es ganz genau, kuckst  aber so mit grossem Fragezeichen über dem Kopf, dass man lachen muss, obwohl man hie und da mit dir schimpfen muss.

Wir haben es nie bereut dich zu uns genommen zu haben, du hast unser aller Leben bereichert, einfach durch dein Dasein. Wir Danken dir

Mit Freuden danken wir Ihnen Fr Ritthammer
May & Robert Dötsch  Flocke

 

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1. Jahrestag Gipsy

    Liebe Frau Ritthammer,

    gestern jährte sich der Tag, an dem wir Gipsy in Nürnberg abholten und sie mit allen vier Pfoten in unser Herz sprang.
    Welch eine glückliche Entscheidung, dieses Hundemädchen in unser Leben zu holen, mit ihm unser Leben gemeinsam zu verbringen. Wir sind glücklich mit ihr und sind sicher, dass sie es  ebenfalls ist.
    Wir hatten großes Glück mit Gipsy: sie ist ein typischer Airedale mit all seinen positiven Eigenschaften: fröhlich, lustig, liebenswert und voller Zuneigung. Wir passen zusammen, so dass unsere Tierärztin sagte: "Sie hat Ihnen der Himmel geschickt." Vor Gipsy hatten wir bereits zwei Airedale-Jungens, die 12,5 und fast 14 Jahre alt wurden.
    Wir sind froh, dass Sie damals den Hinweis auf Vermittlung auf der Homepage des KFT veröffentlichten und wir Gipsy bekamen, obwohl wir die 10. Bewerber waren und sich andere vor uns Gipsy angeschaut hatten. Diese hatten zum Glück nicht erkannt, was für ein Schätzchen sie verschmähten. Es sollte so sein: Gipsy und wir gehören zusammen. Sie ist eine große Bereicherung unseres Lebens.

    Mehr über Gipsy: http://gipsys-blog.blogspot.com/

    Liebe Grüße
    Annette Gonserowski

 

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2. Jahrestag Carlos

    Hallo Frau Berndt,
    heute vor zwei Jahren haben wir Carlos bei Ihnen  abgeholt. Die erste Zeit war sehr anstrengend, da er doch viele Probleme hatte und viel lernen mußte was bei einem erwachsenen Hund (dann noch Terrier) nicht so ganz einfach ist. Aber mit viel Liebe und Geduld hat sich Carlos zu einem Super Hund  entwickelt. Er hat nach wie vor seinen eigenen Kopf, den er auch teilweise duchzusetzen weiß ( was dann auch o.k. ist ) aber in den uns wichtigen Situationen reagiert und benimmt er sich so wie wir es möchten. 
    Er geht mit uns in Restaurants, er geht mit Einkaufen und freut sich immer über die Hundeleckerlies die er in manchen Läden erhält, er bleibt zwischenzeitlich schon mal zwei Stunden allein zu Hause ohne zu weinen und er macht nichts kaputt.
    Er passt auf sein Spielzeug auf, vor allen Dingen auf seinen Ball den er jeden Mittag für den langen Waldspaziergang dabei hat. Er ist sehr aktiv und viele glauben nicht das er jetzt schon acht Jahre alt ist.
    Wasser ist seine große Leidenschaft, in jeden Tümpel, Pfütze und jeden See muss man sich mal reinlegen egal bei welchem Wetter und egal wie man hinterher aussieht. Das anschließende notwendige Duschen ist dann nicht so beliebt.
    Er ist anderen Hunden gegenüber positiv eingestellt , manche mag er mehr und manche mag er weniger. Er geht auch gern im Rudel mit vielen Hunden spazieren, aber am Liebsten ist er mit seinem "Rudel Menschen" unterwegs.
    Er hat seine innere Ruhe gefunden. Während er in der Anfangszeit morgens um 5.30 Uhr schon seinen ersten Spaziergang  machen wollte, ist es zwischenzeitlich so, das er um 7.30 Uhr noch in seinem Korb liegt und eigentlich auch noch nicht aufstehen möchte.
    Wir sind sehr glücklich das wir ihn haben und wir denken auch er fühlt sich sehr wohl bei uns.
    Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, Herzliche Grüße aus Berlin
    (14.12.2009)

     

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Voice im Glück

Nach vielen lieben Telefonaten und Mails haben wir uns für Fam. Mühlke entschieden und am letzten Sonntag unsere Voice zu ihnen an den Dümmer See gebracht. Nach einem gemeinsamen Spaziergang, bei dem Voice und die beiden Rüden Berry und Yoschi und das neue Frauchen sich beschnuppern konnten, haben wir sie dann gleich dort gelassen. Nach einer tränenreichen Rückfahrt und regem E -Mail Kontakt, mit dem wir auf dem laufenden gehalten wurden wie die Eingewöhnung läuft, ist es nun sicher das Voice ein tolles neues zu Hause hat. Wir sind sehr froh darüber und möchten uns auf diesem Wege auch noch mal bei den vielen Leuten bedanken, die sich neben Fam. Mühlke ebenfalls bei uns gemeldet haben und Voice bei sich aufgenommen hätten.

Fam Schönewald

 

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Arko im Glück

 
 

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Liebe Frau Rittmammer

Ich geborene *Ester von Wales*,  genannt *Flocke* wegen meiner weißen Flocke am Hals, bin am Samstag abend gut in Luxembourg angekommen.
Dank Ihrer unermüdlichen Arbeit. Meine Bild auf dem Internet war so süss, die haben sich gleich in mich verliebt und haben mich abgeholt.
Unterwegs war mir schlecht und ich musste mich dauernd übergeben und May & Robert dachten, Sie könnten nicht viel mit mir Auto fahren, ich tat Ihnen so leid.
Ich bin gleich fast 600 km nach Hause gefahren und das bei der Hitze mit Stau + allem, hatte jetzt zwei Tage Bauch schmerzen, am zweiten Tag war mir im Auto auch schlecht. Jetzt hat May mir ein homöopathisches Mittel gegeben und gestern ging alles gut, wir waren einkaufen für mich, eine Strecke von 7 Km mit Unterbrechungen für verschiedene Einkäufe (leider nicht alle für mich) mit immer kleinen Spaziergängen dazwischen.
May & Robert sagten Auto fahren sei cool, da kommt man überall hin.
Am Abend durfte ich noch mit zu den Pferden (drei grosse Wiesen haben die, mit Pferden, zwei sind unsere, den Rest füttern wir im Moment nur, aber es ist toll da herum zu sausen), da habe ich auch zu Abend gegessen und gespielt und wieder geschlafen, ich bin oft ein bisschen müde, weil es ist zwischendurch viel los und ich möchte nichts verpassen. So sind wir Terriers nun mal. ;-) ;-) Wir May und Robert danken Ihnen für ihre Arbeit und dass wir jetzt 13 Jahre nach unserem alten Airedale wieder so einen tollen Airedale haben.
Sie geht schon an der Leine draussen spazieren, hat keine Angst vor den Autos und will alles kennen lernen. Hier die ersten Fotos aus Ihrem neuen Zuhause.

In Moment träume ich und schlafe, während May Ihnen mailt, weil wir schon auf die Wiese nebenan, auf dem Bürgersteig laufen, einmal nach oben, da waren wir schon gestern und vorgestern und nach unten. Das war wieder neu für mich, alles zu schnuppern, ich muss ja alles kennen lernen. May hat die Blumen gegossen, ich natürlich mit dem Kopf drunter, musste ja kucken, wo das Wasser raus kommt, da lauf ich dann mit hin und her...

Herzliche Grüsse May & Robert Dötsch und Flocke von Wales

 

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Mabu im Glück

Liebe Airedale Freunde!

Danke für all die freundlichen Anfragen, mich adoptieren zu wollen,  das war ganz schön viel Arbeit für meine Tante Ina. Sie sagt ja immer, wenn sie etwas erreichen will, setzt sie ein Bild, d.h. sie stellt es sich genau vor und so kommt es dann auch meistens - keine Ahnung, wie sie das macht aber sie hatte sich für mich einen zweiten Hund gewünscht und einen kleinen Bauernhof - und Ihr werdet es nicht glauben, ich lebe jetzt auf einen Bauernhof, nur 1 Stunde von Tante Ina entfernt und habe mich gleich mächtig in Bessy, der Airedale Mixhündin verliebt.
Es gibt hier so viel zu schnuppern und vor den 3 Pferden habe ich sogar Respekt - doch mit den 3 Katzen habe ich noch so mein Problem - aber ich bin ja ein gutmütiges Kerlchen - es braucht nur seine Zeit! Ich finde es ganz toll, dass es diese Möglichkeit der Vermittlung gibt - nochmals danke an alle und sorry, dass ich jetzt vergeben bin! Zu den Fotos: zuerst habe ich mich fein machen lassen, dann bin ich selbst zum Bauernhof gefahren und da habe ich dann meine geliebte Bessy wiedergesehen, die mich ein paar Tage vorher bei mir besucht hatte.
Ich freue mich auch, dass meine Tante Ina, die viel an mich denkt (ich spüre das!), mich ab und zu auch besuchen kommt - na, das wird ein Fest!

Ein lautes und liebevolles wuuffffff an alle Airedale Freunde

 

 

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Gipsy im Glück

Beim Öffnen des Mailfaches am Abend fand ich darin die Mail von Frau Ritthammer vom KFT.
Schon in der Betreffzeile stand es: Ein Airedale war in Not.
Klopfenden Herzens öffnete ich die Mail. Vom Foto, das mir als erstes in die Augen fiel, schaute mich ein Airedale an. Eine 4,5 Jahre alte Hündin war im Tierheim Nürnberg abgegeben worden, da ihr Herrchen erkrankt war.
Ich rief meinen Mann zu mir an den PC: seine Augen strahlten, als er auf das Bild schaute: „Druck mir bitte die Mail aus. Ich rufe morgen dort an.“
„Wirklich?“
„Ja, wirklich.“
Mein Herz hüpfte.
Gerade vor ein paar Tagen hatten wir uns unterhalten, ob wir bereit wären, nach dem Tod unseres geliebten Airedalerüden wieder ein Tier ins Haus zu nehmen. 26 Jahre hatten wir Airedales als treue Begleiter gehabt. Nach dem Tod unseres letzten Airedales, der fast 14 Jahre alt geworden war, war die Trauer zu tief gewesen, um im Herzen Raum für einen neuen Hund zu haben. Elf Monate war dies nun her. Mehr und mehr fehlte etwas in unserem Leben. All das, was wir uns vorgestellt hatten, ohne Hund unternehmen zu wollen, war nebensächlich geworden. Es hatte uns nicht gefehlt. Gefehlt hatte uns mehr und mehr dieser Schatten auf vier Pfoten, der uns begleitete.
Mein Mann fuhr mit der Telefonnummer des Tierheims Nürnberg am nächsten Morgen in sein Büro, ich aufgeregt in meines. Es war Freitag und ich hoffte, die Airedalehündin am Wochenende abholen zu können.
Bevor ich meiner Kollegin von diesem Tierchen erzählen konnte, kam schon der Anruf meines Mannes: „Die Hündin ist schon vergeben. Morgen kommen Bewerber von weit her ins Tierheim, um sie abzuholen.“ Enttäuschung schwang in seiner Stimme mit. Und ich… ich war einfach unerklärlich traurig. So erzählte ich meiner Kollegin von dieser verpassten Gelegenheit. Tröstend legte sie die Hand auf meinen Arm: „Wenn sie für euch bestimmt ist, bekommt ihr sie.“ Wenig später lag eine Praline neben meinem PC und ein Zettel: „Wie es sein soll, so kommt es.“ Lieb, diese Worte, aber ich glaubte nicht daran.
Mein Mann hatte mit dem Tierheim vereinbart, dass wir am Sonntagmorgen noch einmal anrufen dürften, um zu erfahren, ob das Airedalemädchen vermittelt war oder – wider Erwarten- wir sie doch bekommen könnten.
Wir hatten am Abend Freunde zu Gast gehabt und es war etwas später geworden. Später auch das Erwachen am Sonntagmorgen. Ich war noch recht verschlafen, als mein Mann schon zum Telefonhörer griff.
Ich schaute auf die Uhr. Er hatte es nicht erwarten können und rief schon eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit an.
Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen, als ich seine Worte vernahm: „Sie ist noch da? Wunderbar. Wir fahren gleich los. In 4 Stunden sind wir bei Ihnen. Bitte vermitteln sie die Hündin nicht weiter. Wir nehmen sie auf jeden Fall.“
Die Interessenten hatten sie nicht genommen!
Ich konnte es nicht fassen. Wir freuten uns wie die Schneekönige.
Hurtig machten wir uns fertig und saßen, ohne gefrühstückt zu haben, 20 Minuten später im Auto. Mein Mann hatte die Gartenhose vom Tag vorher angezogen, ich meine alte Lesebrille noch auf der Nase… Wenn man uns so sehen würde, welch Eindruck würden wir vermitteln!
Aber Wasser für das Schätzchen hatten wir dabei , eine Hundeleine und eine Hundedecke.
An der Autobahntankstelle lief nicht nur der Tank voll Benzin, es wanderte ein Frühstücksbrötchen für uns und Hundefutter für die ersten zwei Tage und Leckerchen für das Hundeschätzchen ins Auto.
An der Pforte des Nürnberger Tierheims trafen wir auf eine Pflegerin, die gerade vom Gassigehen mit einem Bullterrier zurück kam. Sie hatte das Nummernschild unseres PKWs gesehen und ahnte es: „Sie sind sicher die Interessenten für den Airedale. Dann kommen Sie mal mit.“
Aufgeregt folgten wir ihr. Sie brachte den Bullterrier in seine Box und führte uns in den Quarantänebereich. Und da sahen wir sie: in einer kleinen Box saß das Airedalemädchen und schaute uns mit ängstlichen Augen an. Zaghaft wedelte sie mit der Rute, als die Pflegerin die Boxentür öffnete. Ein schüchternes kleines Ding, das mir eher wie ein großer Welsh-Terrier denn ein Airedale anmutete. Als sie die Leine angelegt bekam, verließ sie mit uns vertrauensvoll das Tierheim zu einem ersten Spaziergang. Wir hätten den Spaziergang nicht machen brauchen, es stand für uns fest: dieses Hundemädchen gehört zu uns.
Als die Papiere für die Übernahme fertiggestellt wurden, erzählte uns der Pfleger, dass wir der Tatsache, dass Gipsy am Tag vorher nicht leinenführig gewesen sei und sich mit anderen Hunden nicht vertragen hätte, es zu verdanken hatten, sie nun doch zu bekommen.
Wir hatten beim Spahziergang davon nichts bemerkt. Gipsy schien dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen zu haben…
Die Fahrt ins 400 km entfernte Sauerland verschlief Gipsy.
Gipsy lebte sich rasch bei uns ein und ist nun schon seit 3 Wochen nicht nur in unserem Haus, sondern mit allen 4 Pfoten direkt in unsere Herzen gesprungen. Sie ist ein zauberhafter Airedale, der uns mit großer Liebe begegnet und erfüllt. Ihr früheres Herrchen muss sie mit Liebe erzogen haben. Sie ist voller Vertrauen und sehr folgsam, ohne unterwürfig zu sein. Schon jetzt ist sie ist eine fröhliche, verspielte Hündin, die uns schon lange um ihre Pfoten gewickelt hat. Sie fährt jeden Tag mit meinem Mann ins Büro. Dort warten nicht nur die Mitarbeiterinnen meines Mannes auf sie, sondern auch Tobi, der Hund unserer Tante. Sie sind beste Freunde und Spielkameraden.
Morgens und abends unternehmen wir gemeinsam Spaziergänge. Fremden Hunden begegnet sie freundlich. Den späteren Abend verbringt sie schlafend ganz nah zu unseren Füßen – ihr Tag war lang.
Unserer Tierärztin, die unseren letzten Airedale über viele Jahre ärztlich betreute und die zu unserer Tier- und Tier-Seelenärztin wurde, stellten wir Gipsy vor. Sie sagte: „Diesen Hund hat Ihnen der Himmel geschickt. Wirklich, das glaube ich.“
Ja, das glauben wir auch. Und Gipsy, die wedelt mit ihrer Rute, als ich ihr das jetzt vorlese und zwinkert mir zu – sie glaubt das auch - oder hat sie nachgeholfen?
Auf meinem Blog sind Bilder von Gipsy zu sehen, hin und wieder werden neue darauf erscheinen:
http://gipsys-blog.blogspot.com/
PS: die rote Schleife trug Gipsy am Geburtstag meines Mannes :-))))

 Erster Kontakt im Tierheim Nürnberg

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Mona (Jalomonis Quira)

Ich bin die Airedale-in Mona, und mein neues Frauchen hat mich als "Airedale in Not" gesucht und gefunden. Am dritten Adventssonntag hat sie mich in Norderstedt abgeholt, mein altes Herrchen hat "tschüs, Mona, mach's gut" gesagt und ich glaube, es ist ihm schon recht schwer gefallen, mich in den Cannel von Inge springen zu lassen. Ich habe vor Aufregung die Autofahrt über gehechelt was das Zeug hielt und konnte mich gar nicht beruhigen.

Nun bin ich in der Region Hannover zu hause. Ich habe erst mal Futter bekommen und das war gut so. Dann habe ich mir das Haus angesehen und war froh, dass kein Nebenbuhler in Gestalt einer Katze oder eines anderen Hundes da war. Inge legte mir meine alte Decke von zu hause auf ein schönes ruhiges Plätzchen im Wohnzimmer und ich dachte so für mich "nicht schlecht". Als ich mir den Garten ansehen wollte, musste ich an die Leine, aber das hat das neue Frauchen nur ein paar Tage so gemacht. Sie hat gemerkt, dass ich immer wieder zu ihr komme, und lässt mich nun frei laufen - nur im Garten, wohlgemerkt. Aber sogar nachts! Leider konnte ich meine Vorstellung von "Schlafen auf dem Sofa" nicht verwirklichen. Inge war total sauer, als sie mich da zum erstenmal gesehen hat. Sie sagt, das hätte noch keiner ihrer fünf Airedales vor mir gedurft. Das Wohnzimmer ist nun nachts tabu für mich. Ich schlafe im Vorraum vor der Heizung und habe das akzeptiert. Und warte frühmorgens, bis sie wach wird. Dann geht alles der Reihe nach: ich darf zur ersten Inspektion in den Garten, bekomme einen Hundekuchen, dann putzt Inge ihr Fell und macht ihre Frühstücks-Hundekuchen fertig. Daß sie jeden Morgen Möhrensalat isst, finde ich wunderbar: den fresse die auch sehr gern und bekomme immer eine Portion ab. Ein bißchen anstrengend wird es, wenn wir dann Gassi gehen: an Roll-Leine. Aber da ist sie eisern, und ich merke, sie hat Angst, daß ich weg laufen könnte. Wir treffen viele andere Kumpel auf dem Weg, ich habe noch keinen getroffen, der mich nicht interessant gefunden hätte. Scheinen vernünftige Hunde zu sein hier in Burgwedel. Ja, und heute hatten wir ein Erfolgserlebnis: ich durfte zum erstenmal von der Leine. Draussen! Ich konnte mit der Labradorin Smilla spielen, auf der Wiese rumstöbern. Und habe immer wieder nach meinem Frauchen gesehen und bin zu ihr zurück. Ich weiß, dass ich dann immer ein Leckerli bekomme.

Weil ich rausgefunden habe, dass es das beste für mich ist, bleibe ich immer in Inges Nähe. Deshalb fällt es mir auch so schwer, wenn sie mal ohne mich aus dem Haus geht. Na ja, ich setze mich dann hin und winsle leise vor mich hin, auch mal ein bisschen lauter. Es scheint sie nicht zu stören, denn sie ist weg. Aber heute ist sie zurück gekommen und hat mir ziemlich laut und heftig gesagt "lass das" und mich sogar am Nacken hin und her gebeutelt wie das früher meine Hundemutter mit mir machte ... und ich habe ihr angesehen, das sie mir das ernsthaft abgewöhnen will. So recht habe mich noch nicht entschieden, ob ich das Jammern lasse. Aber ich fürchte, sie ist da so konsequent wie mit dem Sofa. Ich muss eben erst ganz sicher wissen, dass sie immer wieder kommt. Ich kenne sie ja erst drei Wochen. Aber ich glaube, sie mag mich. Wenn sie ihren Freunden von mir erzählt, lobt sie mich sehr. Und sagt, ich sei eine freundliche ordentliche Hündin mit guten Anlagen.

Abends lege ich mich gern neben ihren Sessel, in dem sie sitzt. Das ist ein sicherer Platz in ihrer Nähe. Und ich glaube, das hat sie sich gewünscht - einen Airedale neben sich.

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Mette in ihrem neuen Zuhause ....

Hallo Herr Gerats,
wie mein Vater bereits angekündigt hatte, möchte ich es mir nicht nehmen lassen, Ihnen mitzuteilen, wie Mette die ersten Tage in unserer Familie verbracht hat.
Nach einer kurzen und unkomplizierten Autofahrt erkundigte Mette erstmal in aller Ruhe ihr zukünftiges zu Hause, wobei sie mit Vorliebe die Treppe nach oben lief. Inzwischen hat sie aber raus, dass sich das Leben in der unteren Etage abspielt und sie nur zum Schlafen mit nach oben geht. Wir haben erst einmal Mittag gegessen und sie ganz in Ruhe gelassen, aber es dauerte nicht lange, bis ihr Kopf beschwörend auf dem Bein meiner Mutter lag. So kann nur ein Airedale betteln. Da Samstag nachmittag immer Hundeplatz angesagt ist, mußte sie gleich ins nächste Abenteuer. Auf dem Platz war dann aber erstmal einfach nur genug Platz um mit Lena zu spielen und wir haben mit Freuden beobachtet, wie wirklich unkompliziert und lieb sie zu Kinder ist. Eigentlich konnte Lena alles mit ihr anstellen, ohne dass sie müde oder ärgerlich wurde (was bis heute natürlich so geblieben ist). Wie unkompliziert sie im Umgang mit anderen Hunden war, haben wir erst ganz vorsichtig getestet, aber inzwischen ist auch hier klar, dass wir uns umsonst Sorgen gemacht hatten. Von Vasco waren wir da ja nur das Gegenteil gewohnt. Lustig waren vor allen Dingen die ersten Spaziergänge. Mit der Schleppleine in den Wald, war anfangs ein Zickzack-Lauf, wobei nicht nur Mette sondern auch wir hin und her hopsten. Inzwischen hat sie aber begriffen, dass es doch für alle Beteiligten das Beste ist, wenn sie erst mal auf einer Seite und in eine Richtung läuft. Gestern bin ich das erst Mal mit ihr gejoggt und es hat uns beiden viel Spaß gemacht. Ich fürchte nur, ich war immer noch nicht schnell genug für sie. Gedanken haben wir uns natürlich auch über die Hühner gemacht, inzwischen saß sie schon mit im Stall und scheint die Hühner als völlig normal zu akzeptieren. Noch so eine positive Erfahrung für uns. In den ersten Tagen tat sie sich mit dem Fressen etwas schwer, inzwischen hat sich auch das gut eingependelt. Abends kuschelt sie sich in ihren großen gemütlichen Korb in Mutters Nähe und morgens muss sie erstmal eine Runde toben und spielen mag sie sowieso zu jeder Tageszeit. Sogar beim Fegen fordert sie meine Mutter auf, mit dem Besen zu spielen. Agility macht ihr am meisten Spaß, wenn Lena mit durch den Tunnel kriecht. Ich freue mich, jeden Tag zu sehen, wie gut sie meinen Eltern tut, meine Tochter sie ins Herz geschlossen hat und wie unkompliziert sie ist. Selbst alleine bleiben klappt prima. Heute morgen hat sie mit Mona (auch eine Airedale-Hündin im gleichen Alter) im Garten gespielt und es war einfach schön, den beiden dabei zuzusehen.

Meine Frage damals bzgl. Rückgabe, wenn es irgendwie nicht klappt, erscheint mir heute so absolut überflüssig. Wir werden sie bestimmt nicht wieder hergeben. Vielen Dank für diesen tollen Hund.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Arentz, Familie Paul Klöter

 

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Grüsse von Rastha

    Hallo liebe Freunde,
    es sind mittlerweile gut zwei Wochen seit dem ich ein neues Zuhause gefunden habe. Am ersten Tag durfte ich alles "inspizieren": Hof, Garten, Haus. In der Wohnung habe ich mein eigenes Zimmer, ich bin aber lieber bei meiner Familie, ich war ja lange genug allein. Das darf ich auch, nur am Tisch, wenn die Familie beim Essen sitzt, habe ich nichts zu suchen. Das klappt auch, ich versuche ja mich anständig zu benehmen.
    Wie Ihr wisst, ich bin ein “Franzose“, deshalb lerne ich jetzt fleißig Deutsch, "Sitz" und "Platz" beherrsche ich schon auch auf Deutsch, "bei Fuß" hapert' s noch, ich gebe mir aber Mühe
    J. Und ich lerne auch vieles Neues. Mittlerweile kann ich auch alleine bleiben, zwar nur für kurze Zeit, es wird aber schon, ich weiß ja, dass meine Familie bald wieder bei mir ist.
    Beim Spazieren gehen darf ich manchmal auch von der Leine, aber nur wenn ich mit Herrchen unterwegs bin. Am besten verstehe ich mich mit ihm, mit Frauchen und Herrchen Jr. klappt' s aber auch prima und es wird von Tag zum Tag besser.
    Wenn es auch weiterhin alles so gut läuft, darf ich bald auf den Hundeübungsplatz, ich freue mich schon darauf, ich bin ja sehr neugierig und lernwillig und man hat' s mir gesagt, dass ich da auch neue Hundefreundschaften schließen kann!
    Und hier ein Paar Photos von mir:

    Im Garten mit dem Ball. Ich fühle mich pudelwohl.

    Ich melde mich bald wieder,
    Euer Rastha

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Neues von Carlo

    Hallo Frau Ritthammer,

    hat zwar etwas gedauert > tut mir leid < aber ich hoffe das sie von Carlo Bilder verwenden können, um anderen Mut zu machen, einem Airedale in Not eine Chance zu geben, wir würden dies immer wieder tun. Carlo ist bis heute eine treue Seele und ein echter "Kumpel" für die Familie, mit Temperament, verschmust und wachsam, nimmt seinen Platz in der Familie ein und fühlt sich wohl. Sind auch bis heute noch mit Fam. Hart. in Kontakt. Einfach super.
    Sind auch gerne zum
    Erfahrungsaustausch bereit -Fragen zu beantworten...
    Gruß
    Fam. Seitz
    (Juni 08)

 

    Hallo Frau Ritthammer,

    wir haben im Dezember über Ihre Seite Carlo ( 6 Jahr alt ) kennen gelernt, nach mehreren Telefonaten mit der Familie Hartl, welche sehr angenehm waren und bis heute noch sind, haben wir Carlo bei uns in die Familie geholt. Für unsere Kinder 3 und 7 Jahre ist er ein toller Freund und Beschützer. Durch die sehr offene Art von Frau Hartl und ihrem Mann im Bezug auf die Informationen, hat sich Carlo wie beschrieben schnell und gut eingelebt.
    Wir können es mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen, einem Airedale in Not ein schönes zweites Zuhause zugeben, für uns ist es das zweite Mal, Gabor war nach der Vermittlung im Alter von 8 Jahren noch weiter 4 Jahre bei uns in der Familie.
    An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals bei Ihnen bedanken, da sie ein kompetenter Ansprechpartner sind und uns vor der Vermittlung schon mit Informationen weitergeholfen haben. DANKE!

    Familie
    Seitz
    (Febr. 08)

 

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Atze ist vermittelt!

    Huhu liebe Airedalefans,

    ich hab’s noch geschafft. Am Freitag bekam ich kurzfristig meinen Friseurtermin und anschließend ein frisches Bad.
    Heute Samstag 12.04.08 habe ich geladen zum Vorstellungsgespräch. Es waren ja phantastisch viele Bewerber und die Auswahl am Telefon nicht ganz einfach.
    Meine Wahl traf ein Ehepaar aus Nordhausen. Sie erzählten mir ganz traurig, dass ihre Airedalehündin genau an meinem 2 Geburtstag überfahren wurde. Ich werde versuchen, sie auf andere Gedanken zu bringen und freue mich, dass ich den Platz ihrer Hündin einnehmen darf.

    Wir haben uns für heute im Hotel am Haff verabredet und werden gemütlich am Strand spazieren und die Nacht im Hotel zusammen verbringen und morgen werde ich mich entscheiden, ob ich die Personaleinstellung vornehme und zu ihnen ziehe.
    Man hat mir erzählt, dort gibt es einen großen Hof zu bewachen, Pferde, 2 Katzen im Haus (na wartet mal- das wird lustig) und sogar einen Schlafplatz im Schlafzimmer der Zweibeiner.

    Das Leben ist schön.

    Es grüßt Euch Atze von den fröhlichen Schnauzen
    Hurra und Juchuuu!!!

     

     

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Urmel im Glück

    Hallo, Frau Ritthammer,
    vielleicht können Sie die folgende Geschichte für "Airedale im Glück" brauchen?

    Im Februar diesen Jahres stöberte ich im Internet nach brauchbaren Neuheiten für meine Hunde und auf der Seite eines Händlers für schwedisches Hundezubehör (Sabro) fand ich Links zu Seiten über Tierheime, Hunde-Notfälle usw. Und auf der Seite des "Tierschutzligadorfes" in Döbern wurde eine Airedale-Hündin "Trixie" vorgestellt. Sie sollte etwa 7 Jahre alt sein und war völlig abgemagert und verletzt zusammen mit 5 weiteren großen Hunden aus einer katastrophalen Haltung herausgeholt worden. Die Hunde saßen halbverhungert in einem kleinen Verschlag ohne Dach und nur mit etwas gammeligem Stroh. Wie lang sie dort existieren mussten, konnte ich nicht ermitteln. Aber zwei der armen Kreaturen waren so geschädigt, daß sie euthanasiert werden mussten. Ich nahm Kontakt mit dem Tierheim auf und fuhr am nächsten Tag die 600 km in die Lausitz. Das Tierheim war auf einem weiträumigen ehemaligen Militärgelände, Trixie ganz hinten im Wald in einem Gehege mit Hütte, zusammen mit einem weiteren Hund. Als ich an den Zaun kam, freute sie sich so richtig Airedale-typisch, als würden wir uns schon eine Ewigkeit kennen. Sie ließ sich problemlos das Brustgeschirr anlegen und zerrte mich dann begeistert zum Auto - Tür auf und schon saß sie auf der Rückbank und widmete sich dem bereitliegenden Begrüßungskauknochen. Die Leute vom Tierheim warnten mich noch, sie mache sicherlich Probleme im Haus, da sie das überhaupt nicht kenne und sie sei auch bestimmt nicht stubenrein. Aber darauf ließ ich es ankommen. Ich nahm dann noch für eine Bekannte einen kleinen Spitz-Mischling mit, der durch PRA fast erblindet und wohl kaum anderweitig vermittelbar war und dann ging es ab Richtung Odenwald. Trixie - oder "Urmel", wie ich beschlossen hatte, sie zu rufen, trohnte wie eine Diva auf der Rückbank und legte mir ab und zu den Kopf auf die Schulter.

    Zu Hause angekommen, wurde sie der restlichen Meute vorgestellt, ein Ritual, bei dem sie sich selbstbewusst und gelassen gab, so dass meine "Meusebacher" sie ohne Murren in ihren Reihen akzeptierten.
    Ich hatte schon unterwegs gesehen, dass "Urmel" tätowiert war, die Zahlen auch recht gut lesbar, so dass ich am nächsten Tag anhand der Zuchtbücher schnell herausfand, dass Urmel nicht 7, sondern 9 Jahre alt ist und einer KFT-Zucht entstammt. Ich rief daraufhin die Züchter an, die mir einige weitere Informationen über Urmel geben konnten. Sie war als Welpe verkauft worden, wobei die Käufer den Züchtern schon damals als nicht besonders zuverlässig erschienen waren. 2004 war dann der Kontakt zu den Käufern abgerissen. Meine - rhetorische - Frage, ob die Züchter interessiert wären, ihrem geschundenen Hund selbst den Lebensabend noch schön zu machen, wurde mit dem Hinweis auf Platzmangel abgelehnt, da man aus ebendiesem Grund sowieso auch die eigenen Hunde mit 8 Jahren weitervermittele. Man empfahl mir, Urmel hier auf dieser Seite zu inserieren. Aber ich werde Urmel sicher nicht wieder hergeben. Sie ist eine derart charmante und liebenswürdige alte Dame, spielt fröhlich mit meinen Jungtieren und ist so etwas von dankbar für jede Zuneigung. In der ersten Nacht traute sie sich nicht mit den anderen ins Schlafzimmer zu kommen, aber in der zweiten Nacht lag sie dann zwischen meinen Hunden. In dieser Nacht ist ihr das einzige Mal ein "Malheur" passiert: sie musste raus, doch statt sich zu melden oder wenigstens ihr Lager zu verlassen, hockte sie sich einfach hin, kotete auf ihre Decke und rollte sich daneben wieder zum schlafen zusammen. Wer weiß, wie lange dieser arme Hund keine Chance gehabt hatte, sein Lager sauber zu halten! Ich entfernte dann kommentarlos die Decke und danach gab es nie wieder einen Ausrutscher.
    Kaum in ihrer neuen Heimat, wurde Urmel sehr zur Freude meines alten Rüden heiß, die Hitze ging dann leider sofort in eine Gebärmutterentzündung über, so dass sie früher als geplant kastriert werden musste. Aber auch das ist inzwischen gut überstanden. Ich hoffe, dass ich Urmel noch recht lange als "Leihgroßmutter" in meinem Rudel haben kann.

    Auf den Bildern ist sie einmal mit Monka, meiner Jüngsten und dann kurz nach der OP mit "Body". Sie ist jedesmal furchtbar verlegen, wenn sie fotografiert wird.

    Herzliche Grüße von Mechthild Will und den Meusebacher Airedales

 

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Neues von Carlos!

    “Sehr geehrte Frau Berndt,

    nun lebt Carlos bereits seit 4 Wochen bei uns . Wir denken er hat sich schon gut eingelebt . Er ist ein sehr liebenswerter Hund und kuschelt gern mit uns od. unseren Damen im Büro . Er ist den ganzen Tag mit uns zusammen entweder in Büro oder zu Hause. Seine größte Freude ist es in den Wald zu gehen und dort richtig zu toben . Er hat eine 10 Meter Laufleine und genießt diese Zeit sehr . Wenn wir dann zurückkommen ist er richtig ausgeglichen, müde und wir denken glücklich. An seinen Problemen mit anderen Hunden arbeiten wir . Er macht in dieser Beziehung kleine Fortschritte . Wir können Hunde auf der anderen Straßenseite sehen ohne das er ausrastet . Am 24.01. haben wir einen Termin mit einer Hundetrainerin bezügl. seinen Komunikationsproblemen mit anderen Hunden , am 25.01. wird er kastriert. Wir haben ein paar Fotos von ihm beigefügt ...

    Herzliche Grüße aus Berlin
    H. N. (21.01.08)”

 

 

CarlosCarlos ist vermittelt!

Endlich - Carlos wird Weihnachten zu Hause sein
Vor einem Jahr kam Carlos ins Hundeasyl. Es gab viele Interessenten, einige sind viele Kilometer gefahren um Carlos kennenzulernen. Bereits 2x war er vermittelt, einmal ganze 5 Tage und dann noch einmal 2 Tage. Wir haben nie die Hoffnung aufgegeben und immer gewußt , dass sich für unseren liebenswerten Gnatzkopf schon noch der passende " Deckel " findet. Am Freitag ist es nun so weit:
Carlos wird entlassen und zukünftig in Berlin leben dürfen. Weihnachten Zuhause Wau ! Er wird beim Geschenke öffnen und Lachen -am Leben teilhaben dürfen. Keine Einsamkeit, kein Eingesperrtsein mehr. Eine Familie hat für Carlos noch ein Weihnachtspäckchen geschickt. Dieses durfte er frühzeitig öffnen, denn Weihnachten wird Carlos nun endlich Zuhause sein. Herzlichen Dank an alle Lieben, die uns bei seiner Versorgung unterstützt haben. Wir hoffen für Carlos , dass seine Leute seine einzigartige Persönlichkeit erkennen. Advent bedeutet Ankunft. Ankunft für Carlos, wo er wirklich zu Hause ist und für immer bleiben darf?

 

 

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Teddy – Erfahrungsbericht eines Ex-Airedale-in-Not:

Auf die Hunde gekommen oder: Es stimmt, zwei Airedales sind wirklich schöner als einer...

Damals, als mein Mann und ich beschlossen haben, unsere kleine Familie durch die Aufnahme eines Hundewelpen zu einem Rudel zu transformieren, fiel die Wahl im Juni 2001 wohlüberlegt auf ein kleines Airedale-Terrier-Mädchen. Begeistert von dem Hund sahen wir die Rassebeschreibungen bestätigt - allerdings mit einer gravierenden Ausnahme: In keinem Buch stand etwas von dem Suchtfaktor, den diese Rasse auslöst. Sicher haben wir über den bekannten Spruch „Was ist schöner als ein Airedale? Zwei Airedales“ geschmunzelt, konnten die Tragweite damals aber nicht abschätzen...

Die Zeit verging und ließ sowohl unsere Loulou als auch den Wunsch nach einem zweiten Airedale wachsen. Unterhaltungen mit Airedale -Halterinnen und -Haltern (die ja bekanntlich sehr gern und gut ins Gespräch kommen) drehten sich ab einem gewissen Punkt unweigerlich um den „zweiten“. Irgendwann landete ich auf der Airedale Homepage auf der Seite „Airedales in Not“. Zuerst konnte ich es gar nicht fassen, dass irgendwo ein Airedale „übrig“ sein konnte. Unbegreiflich. Wie schwer muss es fallen, sich von einem solch wundervollen Tier zu trennen.

Wir überlegten, welche Ansprüche wir an unseren zweiten Hund stellten und ob ein „gebrauchter“ in Frage kam. Alter und Geschlecht waren uns nebensächlich; hauptsächlich musste er verträglich mit kleinen Kindern sein, denn zu diesem Zeitpunkt war unsere Tochter gerade 3 1/2 Jahre alt. Je genauer wir uns mit der Aufnahme eines erwachsenen Airedales beschäftigten, desto mehr Gründe dafür entdeckten wir. Es verging ein Jahr, bis ich einen „Airedale in Not“ mit einer norddeutschen Vorwahl entdeckte.

Und dann ging alles ganz schnell. Dem Telefonat („Teddy heißt der Hund. Rüde, 7 Jahre alt. Trennungshund... kastriert? Nein, kastrieren sie ihn doch.... verträglich? Ja ist er...“) folgte zwei Tage später ein Besuch im 100 km entfernten Ostseebad. Unsere Ankunft konnte einer gewissen Komik nicht entbehren: Ich achtete genau darauf, wie sich der Hund bei unserer Ankunft verhält, da er genau auf diese Weise zukünftig bei uns Besuch empfangen würde: Nach dem Klingeln brach ein unbeschreibliches Hundegewitter hinter der Tür los, und wir bekamen mit, wie der verursachende Hund weggesperrt wurde. Erst nach freundlichen Begrüßungsworten wurde die Tür aufgemacht, hinter der Teddy grollend-röhrend herausgeschossen kam...! Meine Gefühle dieser ersten fünf Minuten mit Teddy lassen sich auf den Punkt gebracht als „eher sehr unstrukturiert“ zusammenfassen. Ein anschließender Spaziergang zeigte, dass Teddy durch und durch ein ehrlicher Hund war. Ich begann diesen Hund zu mögen, der vom Wesen so sehr viel draufgängerischer als meine inzwischen zweijährige Loulou war, gleichzeitig aber auch eine große Anhänglichkeit ausstrahlte. So packten wir Teddy mit seiner kompletten Ausrüstung ein und fuhren nach Hause.

Nun begann eine spannende Zeit des gegenseitigen Kennenlernens. Immer wieder kam es zu kuriosen Erlebnissen, da nicht alle Hundehalter bemerkten, welchen Hund ich jeweils bei mir hatte. Teddy musste sich erst darauf einstellen, dass er nicht mit einem kräftigen Segler unterwegs war, sondern mit einer ungleich zarteren Person. Erst als er sich ans Fahrrad- und Kickboardfahren mit mir gewöhnt hatte, ging ich mit beiden Hunden zusammen „auf Piste“. Liefen die Beiden anfänglich sehr unterschiedlich (große Schritte und langsame Schrittfrequenz bei Teddy - kleine Schritte, schnelle Schrittfrequenz bei Loulou), passten sie sich immer besser aneinander an, so dass sie heute synchron laufen. Überhaupt guckten sich die beiden Hunde sehr viel voneinander ab. Auch heute noch erfinden sie neue Spielchen und veranstalten alberne Aktionen: Abends liegen die Hunde ruhig in ihren Körbchen, kommen dann ganz unvermittelt zusammen ins Wohnzimmer getrabt, schütteln sich vor uns aus und laufen zurück ins Körbchen. Wenn wir spazieren gehen wollen und beide Hunde bereits angeleint sind , schnappt sich Loulou Teddys Leine und führt ihn durchs Haus. Loulou, der sich die Faszination eines Tennisballs nie erschlossen hat, hat sehr schnell gelernt, welch Wonne es bereiten kann, den Filzball am Ohr eines ballverrückten Teddy zu knabbern. Die beiden Hunde sind zusammen ein Herz und eine Seele.

Teddy hat sich sehr gut an sein neues Rudel angepasst. Seine Bindung zu uns ist mindestens genauso stark wie die der von Anfang an bei uns lebenden Loulou. Die tolle Zeit, die wir alle miteinander verbringen, und der Spaß, den wir zusammen haben, haben gezeigt, dass der Schritt, einen älteren Hund ins Haus zu holen, für uns richtig gewesen ist. Wir freuen uns über diese Bereicherung unseres Rudels und möchten keinen der beiden Hunde missen. (Anja Prehn)