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ALLES AIREDALE - ODER WAS!
Schloss Meisdorf war am 02./03.07.05 zum 3. Mal Austragungsort des großen Airedale-Terrier Treffens. Das Organisationsteam stellte ein abwechslungsreiches Programm aus Theorie und Praxis für den ersten Tag
zusammen und hatte hier für alle Bereiche kompetente Referenten eingeladen. Meisdorf, 1.Tag Das vielseitige Rahmenprogramm begann gleich nach der Begrüßung durch die Rassebeauftragte Frau Petra Friedl, die stellvertretend für alle im Organisationsteam Familie Mauch und Herrn Janz dankte, die federführend das Treffen in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Schock zu einem schönen Erlebnis für Hund und Mensch werden ließen.
Im kleinen Saal des Chalet Ludwig konnte Herr K.-H. Trautmann trotz der knappen, zur Verfügung stehenden Zeit, Wissenswertes über die Anatomie des Airedale vermitteln. Schwerpunkte waren die Funktionalität des Bewegungsapparates, Winkelstellungen von Vor- und Hinterhand im Zusammenhang mit der speziellen Wirbelstellung der Wirbelsäule, aber auch kritische Anmerkungen über die aktuelle Thematik in der Zucht. Diskussionsbeiträge aus dem Auditorium rundeten den Fachvortrag ab.
Herr Mauch erläuterte vor der Mittagspause kurz das Praxisprogramm für den Nachmittag auf dem Freigelände vor der Orangerie des Schlosses. Herr Rainer Helmig mit seiner Hündin Urmel vom Sachsenborn zeigte einen Ausschnitt aus dem aktuellen Trainingsprogramm im Bereich Dogdancing. Dass der Fernsehstar Urmel das Publikum begeisterte, lag nicht zuletzt an der enormen Vielfalt in der Choreographie. Schrittkombinationen, Drehungen und Sprünge waren Elemente der Vorführung. Besonders schwierig erschien die gegengleiche Acht, bei der Herr und Hund sich entgegengesetzt im Kreis drehen. Urmel machte es wohl sehr viel Spaß und so sprang sie gleich mal ihr Herrchen ordentlich von hinten an, sodass dieser eine Rolle vorwärts turnen musste. Der Applaus war Urmel natürlich sicher. Frau Hartmann erklärte daraufhin kurz das Training mit dem „ Klickern“ und eine Vielzahl der Teilnehmer konnte auch gleich mit dem eigenen Hund ein kleines Programm unter Anleitung von Frau Hartmann durchführen Mittlerweile waren auch viele Interessierte anderer Hunderassen von der parallel laufenden Ausstellung anwesend und nahmen an unserer Veranstaltung als Zaungäste teil.
Gleich nebenan war schon der Parcours für Agility aufgebaut. Da es keinen standardisierten Aufbauplan gibt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Springen durch einen frei hängenden Reifen, Hineinstürmen in einen gebogenen Tunnel oder gar eine sich durch Stoff verengende 5m lange Röhre stellen anspruchsvolle Aufgaben für den Hund dar. Natürlich konnte
jeder mit seinem Hund die einzelnen Stationen anschließend selbst testen und der Andrang war überall riesengroß. Die aus der Schweiz angereiste Präsidentin des SATC Frau Ursula Ryf ließ es sich nicht nehmen, der
Nachmittagsveranstaltung beizuwohnen. Von Herrn Alexander Findeisen, Ausbildungswart der Landesgruppe Nord, wurde auch für den Laien in leicht verständlicher Form ein Querschnitt durch das Ausbildungsprogramm für Gebrauchshunde im Bereich des VPG-Sports angeboten. Als professioneller Helfer und Vorführer zeigte zunächst Herr Janz mit seinem Hund Quatro einen Teil der Fährtenarbeit. Vor den Zuschauern wurde am Ende einer einfachen Geradeausfährte ein Gegenstand abgelegt. Quatro zeigte nach dem Ansetzen auf die Fährte ein absolut ruhiges und sicheres Suchen mit tiefer Nase und hat am Ende den Gegenstand vorschriftsmäßig und schnell verwiesen. Richtungswechsel und Tempowechsel in der anschließenden Freifolge meisterte Quatro souverän, wie man es von einem VPG 3 Hund erwartet. Übrigens nahm er im Herbst an den Deutschen Meisterschaften im Turnierhundesport teil. Herr Findeisen erläuterte eindrucksvoll Sinn und Zweck der Abteilung C in der VPG (Schutzdienst) und konnte den Zuhörern das Wesen dieses Ausbildungsabschnittes in Theorie und Praxis nahe bringen. Als Schutzdiensthelfer fungierte Herr Janz. Die Zuschauer erlebten unmittelbar und hautnah die Arbeit mit absolut unerfahrenen jungen Hunden bis zum sicheren Zugriff auf Distanz durch Carrera mit Herrn Mauch. Der ganze Schutzdienst offenbarte, dass der auf Beutetrieb gearbeitete Hund nach dem Zugriff völlig aggressionslos ist. Möglich ist das nur durch qualitativ hohe Ausbildung von Mensch und Hund!
Vom Lederlappen über die Beißwurst zeigte Herr Janz wie der Helfer den Hund fordern und dadurch fördern kann. Anmerkung von Vanessa:
Beim gemeinsamen Abendessen (kulinarische Schmankerl) konnte man noch die herrlichen Räumlichkeiten im Schloss mit Gleichgesinnten genießen und den erlebnisreichen Tag ausklingen lassen. Meisdorf, 2. Tag Der Tag der Schau beginnt mit leichtem Nieselregen. Nachdem das offizielle Richten durch Herrn Dr. Schock eröffnet wurde, stellte sich Sonnenschein ein und es blieb den ganzen Tag über schön (Airedale-Wetter). Für die Ringorganisation waren Herr Findeisen und Frau Hiltrud Brandt mir ihren Mitarbeitern verantwortlich. Bemerkenswert war die Vorstellung eines Gebrauchshundes (Rüde von Wild Catty), der ohne Vorführleine im Ring stand. Große Zustimmung fand bei den Zuschauern die Begründung von Frau Ryf bezüglich ihrer Beurteilungsentscheidung, die sie dem Publikum kommentierend erläuterte. So wurde auch gleich noch interpretiertes Fachwissen über den Rassestandard geboten.
Der Pokaltisch im Ausstellungsring war wie immer reich bestückt. Neben den CAC und Jgd.-CAC Pokalen der Zuchtschau-Leitung wurden folgende Pokale vergeben bzw. waren gestiftet worden:
Folgende Pokale wurden durch die Zuchtrichterin Frau Ursula Ryf, Schweiz, überreicht: Wanderpokal für den Rassebesten an Wanderpokal für den schönsten Airedale der Gebrauchshundeklassen
Pokal für den schönsten Junghund Airedale
Pokal für das CAC bei den Rüden
Pokal für den zweitschönsten Airedale der Gebrauchshundeklassen
Pokal für den besten Veteran
Als krönenden Abschluss belegte der Airedale Zwinger "vom Stammhof" beim Zuchtgruppen-wettbewerb mit seiner Airedale Gruppe den 1. Platz
Eine rundum gelungene Veranstaltung in einer wundervollen Umgebung. Die Vorbereitungen für das nächste Jahr sind schon angelaufen und schon jetzt darf man auf das Programm gespannt sein. Zu der Mitarbeit an diesem Artikel bin ich natürlich durch überfallartige Nötigung meiner VPG-Sportkameraden gezwungen worden. Aber wer weiß hinter welchem Versteck der nächste Lump lauert? (Grins!) Harald Spaniol
Das Airedale Treffen 2006 findet am 1./2. Juli auf Schloss Meisdorf statt.
Anfahrtsbeschreibung: Aus Richtung Berlin Über A9 Richtung Magdeburg bei Magdeburg wechseln auf die A14 Ausfahrt Langenwedding auf die B81 wechseln Richtung Egeln bei Egeln auf die B 180 in Richtung Aschersleben in Aschersleben überwechseln auf die B 185 in Richtung Ermsleben weiter nach Meisdorf Aus Richtung Hannover/Hamburg/Bremen Hamburg A7 – Bremen A27 überwechseln auf die A2 Richtung Magdeburg - bei Magdeburg wechseln auf die A14 Ausfahrt Langenwedding auf die B81 wechseln Richtung Egeln bei Egeln auf die B 180 in Richtung Aschersleben in Aschersleben überwechseln auf die B 185 in Richtung Ermsleben weiter nach Meisdorf Aus dem Süden Über die A 81 nach Würzbürg kurzes Stück Autobahn A 3 Richtung Erlangen Autobahnkreuz Biebelried überwechseln auf die A7 Richtung Kassel / Göttingen Autobahndreieck Göttingen Nord – Anschlussstelle Göttingen Holtensen auf die A 388 wechseln durchfahren bis Anschlussstelle B3 auf die B27 überwechseln – B27 durchfahren bis Gieboldehausen weiter über Herzberg im Harz (B27) nach Scharzfeld bis Oderfeld bis Bad Lauterberg im Harz nach Odertal (B27) weiter nach Oderhaus nach Sorg nach Tanne (B242) nach Trautenstein (B242) nach Hasselfelde Richtung Alexisbad überwechseln auf die B185 nach Oberode - Meisdorf
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