PRA

PRA-News
(Stand Januar 2010)

Aus gegebenem Anlass möchte ich den Brief, den ich von der Doktorandin erhalten habe, die an „unserem Airedale PRA Projekt“ arbeitet, veröffentlichen:

    Guten Morgen Frau Uhlemann,

    ein frohes neues Jahr wünsche ich Ihnen (wenn es auch schon etwas fortgeschritten ist…)

    Ich wollte mich wieder einmal melden und Ihnen einen kurzen Zwischenstand zum PRA-Projekt für Ihre Airedales geben.

    Und zwar konnten wir für die Airedales inzwischen einige Chips analysieren und haben dadurch Hinweise auf einige, mögliche interessante „Kandidatenregionen“ erhalten.

    Es gilt nun diese Kandidatenregionen mit Hilfe von Feinkartierungsmaßnahmen näher zu untersuchen. Deshalb haben wir zusätzliche Marker, insbesondere Mikrosatellitenmarker, innerhalb dieser Regionen ausgewählt, die wir anhand der Familienstammbäume auswerten. Diese Typisierungen sind entscheidend, um festzustellen, ob eine der identifizierten Kandidatenregionen mit der PRA seggregiert, die dann über eine weiterführende Mutationsanalyse (bis zur PRA-Mutation) weiter eingegrenzt werden kann. Da wir für diese weiterführenden Untersuchungen noch einige Zeit benötigen, lassen sich derzeit noch keine genauen Aussagen über mögliche Fortschritte in dem PRA-Projekt für Airedales machen.

    Um die Chance auf Erfolg dieser Untersuchungen zu erhöhen, haben wir hierfür noch zusätzliche Hunde einbezogen, die beim MSS Screening noch nicht enthalten waren. Beim Vorbereiten der DNA-Platten habe ich leider festgestellt, dass auch diese DNAs bald zur Neige gehen. (Die damals zugesandten Blutproben enthielten leider nur wenig Blut, weshalb nur eine kleine Menge mit einem geringen DNA-Gehalt isoliert werden konnte.) Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber ich wollte Sie dennoch fragen, ob Sie die Besitzer dieser Hunde doch noch einmal fragen könnten, ob sie bereit wären uns ein weiters Mal Blut zu schicken. Ich danke Ihnen in jedem Fall sehr herzlich für Ihre Bemühungen!

...wie man sieht sind wir nicht etwa in Vergessenheit geraten, wie vielleicht der eine oder andere Airedale Freund und - Besitzer vermutet. Nur dauert es in der Forschung leider oft länger, als es allen Beteiligten lieb ist!

Wir sind dringend auf die Kooperationsbereitschaft der Besitzer von Airedale Terriern angewiesen, die für das Projekt wichtige und interessante Blutproben ihrer Hunde liefern könnten! Leider ist dies nicht immer der Fall!

Aber wir bleiben am Ball und geben die Hoffnung nicht auf!!

In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal auf den Artikel verweisen, der im Rassehund erschienen ist, und auf unserer HP veröffentlicht wurde (siehe unten)  - außerdem auf die Veröffentlichung im Terrier 11/09 S. 24 Neues aus Forschung :  Warum molekulargenetische Hund-Forschung teuer ist und so lange dauert

Elke Uhlemann

 

Warum molekulargenetische Hunde-Forschung teuer ist und so lange dauert
Jörg T. Epplen, Regina Kropatsch, Humangenetik, Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Germany

Erfolge der DNA-Forschung werden teilweise überschwänglich gefeiert, mitunter sogar auch in der Laienpresse. Schlagzeilen wie Hunde-Genom entschlüsselt, Gentherapie-Erfolge und genetische Peep-Show ins Hunde-ich verleiten manchmal zu unrealistischen Hoffnungen und Erwartungen auf schnelle Erfolge im gesamten genetischen Forschungsspektrum. Andererseits müssen praktisch alle experimentellen Ergebnisse beinhart erarbeitet werden, und sie erfordern neben guten Ideen, Einsatz und Hartnäckigkeit der Forscher auch teilweise umfangreiche finanzielle Mittel. Vorläufige Ergebnisse zur schnellen Information der interessierten Hundehalter können oft vorab mitgeteilt werden (s.a. Streitberger et al. 2008), wenngleich die vollendete wissenschaftliche Veröffentlichung in einer international anerkannten Fachzeitschrift dann meist noch einige Zeit auf sich warten lässt.
Anhand zweier Projekt-Beispiele sollen einige Zusammenhänge zwischen Forschung, Finanzen und Zeitbedarf hier etwas intensiver beleuchtet werden. Wir konzentrieren uns seit einigen Jahren auf erbliche Augenerkrankungen des Hundes, die unter Tierärzten und Hundezüchtern zusammengefasst als (generalisierte) progressive Retinaatrophie (PRA; fortschreitende Netzhautdegeneration) bekannt sind.
Grundvoraussetzung für derartige Forschungsprojekte ist die exakte klinische Diagnose der Erkrankung durch den Tierarzt. Der Dortmunder Kreis von spezialisierten Hunde-Ophthalmologen (DOK; Leiter Dr. Brahm) hat durch gezielte Weiterbildung einer Reihe von Veterinären hierfür sehr gute Ausgangsbedingungen geschaffen. Allerdings hängt die Durchführung derartiger Forschungsprojekte zuallererst von der Bereitstellung der Proben, also der wohlwollenden Mitarbeit der Hundehalter ab. Leider ist das Engagement der Halter nur bei ganz wenigen Rassen so verbreitet und so ausgeprägt wie in den beiden nachfolgend geschilderten Beispielen bei PRA-betroffenen Schapendoes, der Irish Glen of Imaal (GIT) sowie Airedale Terrier (AT) und Löwchen (Lö).... (weiterlesen unter: http://www.vdh.de/media/pdf/mforschung_05-2009--022-026.pdf )

    Mit freundlicher Genehmigung: Leif Kopernik, VDH-Geschäftsführer, Quelle: “Unser Rassehund” 05/2009

 

P  R A  Progressive Retina Atrophie
....unter besonderer Berücksichtigung der Situation beim Airedale

Ich möchte einige Informationen zu dieser Krankheit weitergeben, wobei ich mich bemühe, die komplexen und eventuell manchmal schwer nachvollziehbaren Zusammenhänge einfach darzustellen.

PRA übersetzt:
P
rogressive (fortschreitende) Retina (Netzhaut) Atrophie (Rückbildung, Schwund).

Die Netzhaut ist der Teil im Auge, der das Bild von außen empfängt und an den Sehnerv weiterleitet, von wo aus es zum Gehirn geleitet wird, wo nun ein Abbild des Gesehenen entsteht und registriert wird. Kommt es zum Schwund der Netzhaut, erblindet der Hund.

Hervorgerufen wird diese Erbkrankheit durch eine Veränderung des genetischen Materials (Mutation), wobei diese Mutationen bei verschiedenen Hunderassen ganz unterschiedlich sein können.

Man unterscheidet die frühe Form der PRA, bei der die Welpen bereits im Alter von 12 Wochen erkranken, von der späten Form der PRA, bei der die Hunde erst im Alter von 3-6 Jahren an den degenerativen Veränderungen der Netzhaut erkranken und somit erblinden.

Bei den uns bis jetzt  bekannten Fällen der PRA beim Airedale Terrier scheint es sich um die späte Form zu handeln, was die züchterischen Maßnahmen nicht eben erleichtert. Können doch erkrankte Tiere bzw. unerkannte Trägertiere - vor der Erkrankung der Nachkommen - gehäuft in der Zucht eingesetzt worden sein, was leider praktisch auch so geschehen ist.

Beim Airedale Terrier handelt es sich glücklicherweise – im Vergleich zu anderen Rassen – noch um Einzelfälle und es besteht kein Grund in Panik zu verfallen. Wir sollten jedoch alle ein waches Auge haben und vor allem Forschungsprojekte unterstützen, die der Aufklärung dienen! Mehr dazu später.

Der Erbgang der PRA ist autosomal-rezessiv, d.h. es muss sowohl mütterlicher – als auch väterlicherseits (beide heterozygot , d.h. mischerbig) der Gendefekt vorliegen, damit die Erkrankung ausbricht (nun homozygot, d.h. reinerbig). Betroffene Tiere sind meist Geschwister und die Erkrankung kann Generationen überspringen. Rüde und Hündinnen erkranken zu gleichen Teilen. Die Eltern sind meist gesund und sind immer Träger der Erkrankung. Das Risiko, dass ein Welpe aus so einer Verpaarung erkrankt beträgt 25%.

Es sollte bei einem geplanten Wurf sorgfältig darauf geachtet werden, nachgewiesenermaßen kritische Trägertiere nicht mütterlicher- und väterlicherseits nahe beieinander zu verpaaren. Nicht mehr aber auch nicht weniger!!! Die Empfehlung des TG Verlages lautet das Risiko von 3% nicht zu überschreiten! Siehe Erklärung dogbase !

Z. Zt. werden an der Ruhr Universität in Bochum Blutproben von erkrankten Airedale Terriern, deren Elterntieren, soweit noch lebend, und deren Vollgeschwistern einer Mutationsanalyse unterzogen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, den Genort heraus zu finden, wo diese Mutation stattgefunden hat. So könnte man anhand einer Blutprobe Trägertiere klar identifizieren und somit ganz gezielte Anpaarungen vermeiden (Zukunftsmusik - aber bei anderen Rassen schon geschehen!) Heute tappen wir noch etwas im Dunklen und müssen uns mit der Berechnung der Genotypwahrscheinlichkeit, die im dogbase ausgewiesen wird, begnügen!

In diesem Zusammenhang abschließend der dringende Appell an alle Airedale Terrier Besitzer und Züchter uns bis jetzt nicht bekannte Krankheitsfälle mitzuteilen. Nur so können Mutationsanalysen durchgeführt werden, mit dem Ziel Trägertiere zu identifizieren. Offenheit muss hier groß geschrieben werden und ein Vertuschen dient unserer Rasse nicht. Zu nennen wären die Namen des oder der erkrankten Hunde mit Zuchtbuchnummer!!

Auch möchten wir in diesem Zusammenhang noch einmal unsere Spendenaktion (siehe unten) ins Gedächtnis rufen. Leider konnte bis jetzt - obwohl das gesamte Genom des Airedale Terriers durchgescreent wurde , der Genort noch nicht gefunden werden, auf dem die Mutation lokalisiert ist. Es soll aber ein anderes Verfahren eingesetzt werden, welches engmaschiger analysiert und somit die Wahrscheinlichkeit größer ist doch noch fündig zu werden. Dafür werden natürlich wieder Forschungsgelder benötigt!

Elke Uhlemann
(Nov. 08)

 

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Augenuntersuchung beim Airedale Terrier

Nachfolgend der Text der neuen Zuchtordnung:

Ab dem 01. 07. 2007 dürfen Airedale Terrier und Irish Glen of Imaal Terrier erstmalig nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor durch eine Augenuntersuchung bei einem für solche Untersuchungen qualifizierten Tierarzt (Mitglied des Dortmunder Kreises DOK) nachgewiesen wurde, dass bei dem untersuchten Hund PRA nicht feststellbar ist. Zur Absicherung der Diagnose sind jährlich bis zum Erreichen des 7. Lebensjahres Wiederholungsuntersuchungen durchzuführen.
Im Ausland stehende Rüden, die in der Zucht eingesetzt werden sollen, müssen ein PRA-Untersuchungsergebnis nachweisen können, das nicht älter ist als ein Jahr und das den Rüden als PRA-Frei ausweist (ab 01.09.2007).

Alle bereits in der Zucht befindlichen Hunde müssen sich ebenfalls der o.a. Augenuntersuchung unterziehen. (Anm.: Unabhängig vom Alter! Findet die Erstuntersuchung im siebten Lebensjahr statt, ist eine jährliche Wiederholungsuntersuchung nicht nötig.). Es wird empfohlen, auch nicht mehr in der Zucht befindliche Hunde zu untersuchen, da Airedale Terrier häufig erst in fortgeschrittenem Alter an PRA erkranken.

 K. Bottenberg, Klubzuchtwartin

    Auszug aus der Satzung des KfT

    § 19 Zuchtausschuß

    2. Der Zuchtausschuß hat die Aufgabe, das Zuchtgeschehen zu leiten und zu betreuen. Er hat das Recht, bei auftretenden Krankheiten und bei Zuchtvergehen im Einvernehmen mit dem Vorstand geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Beschlüsse über die Bekämpfung von Erbkrankheiten müssen in der nächstmöglichen Ausgabe des Vereinsfachblatts veröffentlicht werden.

    Mit dieser Veröffentlichung werden die vom Zuchtausschuß gefaßten Beschlüsse vorläufig für alle betroffenen Vereinsmitglieder verbindlich. Die nächstfolgende Mitgliederversammlung entscheidet alsdann mit einfacher Mehrheit über die Fortgeltung solcher vorläufigen Beschlüsse.

Veröffentlicht in Der Terrier Mai 2007

Eine Liste der Mitglieder des DOK ist im Internet unter www.dok-vet.de oder international unter http://www.ecvo.org/public/index.htm zu finden. Mitglieder, die keinen Internet-Anschluss besitzen, können die Liste der in ihrem Postleitzahlenbezirk ansässigen DOK-Mitglieder von der Geschäftsstelle des KfT bekommen.

Zur Untersuchung sei kurz erläutert, dass die Hunde nicht betäubt werden müssen, sondern lediglich zur Weitstellung der Pupillen Augentropfen bekommen. Ein Video einer Augenuntersuchung am Beispiel eines Tibet Terriers finden Sie unter: http://www.nyischang-la.de/ (Rubrik Hunde - genetische Krankheiten).

Der DOK bietet Reihenuntersuchungen auf den Internationalen Schauen in Dortmund an. Auch der KfT bietet anläßlich der Klubsiegerausstellung eine PRA-Untersuchung an - Anmeldung wird erbeten.

 

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Liebe Airedale Freunde,

dank unseres Spendenaufrufes und dank Ihrer bisherigen Spenden startet jetzt im Mai an der Ruhr-Uni Bochum die Suche nach dem PRA-Gen beim Airedale.

Warum war dieser Spendenaufruf aktuell kurzfristig nötig und so wichtig?

Es gibt in dieser Angelegenheit drei voneinander unabhängige Institutionen:

  • Gesellschaft für kynologische Forschung (GKF)
    Die GKV hat sich bereit erklärt, die Forschung nach dem PRA-Gen beim Airedale mit Fördergeldern zu unterstützen. Sie bezahlt hierbei für die nächsten zwei Jahre die Personalstelle.
    In den vergangenen drei Jahren wurde der Airedale bei dem PRA-Genomscreening anderer Rassen an der Uni-Bochum dank der Bemühungen von Frau Elke Uhlemann ebenfalls getestet. Er wurde jedoch immer nur mit den PRA-Genorten der anderen Rassen verglichen, aber es wurde nicht direkt nach dem spezifischen Gen des Airedale gesucht. Leider waren diese Genorte mit dem des Airedale bis dato nicht identisch.
     
  • Klub für Terrier
    Der KfT wird das PRA-Projekt an der Uni-Bochum finanziell unterstützen, nur kann dies leider nicht zeitnah geschehen!
    Warum?:Die Gelder des Klubs gehören sozusagen 29 Terrier Rassen. Von daher kann der Vorstand nicht einfach für den Airedale 20.000 EUR spenden, sondern es muss letztendlich einen Beschluss der Mitgliederversammlung im Herbst 2008 !! geben. Gedacht ist an einen sog. Gesundheitsfond, aus dem dann in Zukunft Gelder für solche Fälle zur Verfügung gestellt werden.
    Damit hätte sich das PRA-Projekt für den Airedale an der Uni-Bochum sehr wahrscheinlich erledigt.
     
  • Ruhr-Universität Bochum
    Die Ruhr-Uni Bochum ist eine eigenständige Institution mit einem eigenen Jahresbudget. Diese hat uns durch Frau Dr. Dekomien, die das Projekt betreut, im März per E-Mail mitgeteilt, dass der Airedale nur dann in die Suche nach dem PRA-Gen aufgenommen wird, wenn der KfT und/oder die Züchter sich an den Kosten für die Verbrauchsmittelkosten beteiligen!!
  • E-Mail vom 16.März 2007 „Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns in den nächsten Tagen mitteilen würden, dass Sie sich mittels entsprechender Spendenaufkommen an dem Projekt beteiligen wollen.“

Durch unseren, für viele überraschenden und nicht verständlichen Spendenaufruf, den ich an Frau Dr. Dekomien weitergeleitet habe, haben wir erreicht, dass das Genomscreening jetzt im Mai beginnt!

Hätten wir auf die MV im Herbst 2008 gewartet, wäre das Projekt auf lange Zeit gestorben gewesen. Die GKF hätte mit Recht argumentiert, dass sie bei dem Desinteresse der Airedale Züchter und –Besitzer ihre Gelder lieber solchen Rassen zur Verfügung stellt, die sich an der Bekämpfung der PRA auch finanziell beteiligen!!

Wenn wir Airedale Besitzer auch in Zukunft keine blinden Hunde haben wollen, müssen wir selber etwas dafür tun und können nicht nach dem KfT rufen!

Warum ist das PRA-Projekt so wichtig?

Die Zahl der bekannten Airedale mit PRA hat sich bis jetzt zwar nicht wesentlich erhöht, es wird jedoch vermutet, dass es eine nicht unerhebliche Anzahl von „Anlageträgern“ gibt.

Ein weiteres Argument gegen eine Spende ist die erfreuliche Tatsache, dass viele noch keinen PRA-Fall hatten. Es ist eine tickende Zeitbombe! Etwaige Anlageträger gehen quer durch alle Linien!

Von daher sollte es das oberste Ziel eines jeden sein, einen entsprechenden Gentest für den Airedale zu bekommen.

Verantwortlich dafür sind in erster Linie wir selbst und nicht die anderen 28 Terrier Rassen. Wenn Sie an dieser Tatsache etwas ändern wollen, müssen Sie zuerst entsprechende Anträge an die Mitgliederversammlung in Kelsterbach stellen und für die notwendige Stimmenmehrheit sorgen.

Der aktuelle Spendenstand beträgt 4.996 EUR (Stand 02.05.2007).

Vorletztes Wochenende gab es ca. 1.200 Zugriffe auf die Airedale-Homepage. Hätte jeder der Besucher nur 12,50 EUR für diesen kostenlosen Service der aktuellen Informationen gespendet, hätten wir die benötigten 20.000 EUR zusammen gehabt.

Es geht um unseren und Ihren Airedale. Mit Gentest wird es in Zukunft keine an PRA erkrankten Airedale mehr geben.

Darum nochmals unsere Bitte, schieben Sie die Verantwortung nicht auf den Klub oder sonst jemanden, sondern unterstützen Sie diese Aktion höchstpersönlich!

Mit freundlichen Grüßen
Petra Friedl (Rassebeauftragte)
Heike Ritthammer (Stellv. Rassebeauftragte)

 

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Spendenaufruf “PRA”

Liebe Airedale Freunde,

wie Sie aus der nachfolgenden E-Mail entnehmen können, wird der Airedale Terrier in das PRA Projekt mit aufgenommen. Dieses Projekt dient dazu, das Gen zu finden, welches beim Airedale für die Erkrankung „PRA“ – progressive Retinaatrophie – zu deutsch: fortschreitender Netzhautschwund - verantwortlich ist, um in Zukunft durch einen Gentest eine PRA Erkrankung beim Airedale zu verhindern (siehe auch: http://www.ruhr-uni-bochum.de/mhg/humangenetik-bochum/leistungsspektrum/molgen/pra.htm ).

Zur Deckung der Verbrauchsmittelkosten werden nach den zurzeit vorliegenden Informationen ca. 20.000 EUR benötigt, d.h. wenn 400 Airedalebesitzer jeweils 50 EUR spenden würden, hätten wir diese Summe zusammen - wir freuen uns natürlich auch über kleinere Beträge!

Aus den oben genannten Gründen bitten wir Sie um eine großzügige Spende auf folgendes Konto.

    Airedale-KfT Petra Friedl
    Konto Nr. 15609940
    BLZ 41060120
    Volksbank Hamm

    Für Überweisungen aus dem Ausland:
    IBAN DE 85 0015 6099 00
    BIC  GENODEM1HMM

mit  Angabe des Namens und der Anschrift zwecks Ausstellung einer  Spendenbescheinigung. Dieses Geld wird dann an die entsprechende Stelle weitergeleitet. Hier finden Sie den Spendenaufruf als PDF-Datei zum Ausdrucken.

Wir werden Sie über den Stand der Dinge aktuell informieren.

    Gespendet haben (Stand: 31.01.10), herzlichen Dank:

    Rainer Voigt
    Roberto Riemann
    Ulrike Seidel
    Sabine Jung - Zwinger vom Wiesenholz
    Spender anonym (150 Euro)
    Annemarie und Gustav Kolbe
    Götz Weckler
    Die 20.000 Euro sind geschafft! Herzlichen Dank noch einmal allen Spendern!
    Da die Uni-Bochum von Kosten in Höhe von 20.000 Euro pro Jahr ausgeht, freuen wir uns natürlich über jede weitere Spende - als Ausdruck unseres Engagements für den Gentest beim Airedale.
    Felix Stark
    Heike und Uwe Ritthammer - Zwinger v.d. Laubenhaid
    Hiltrud und Dieter Brandt - Zwinger v.d. Laubenhaid
    Bettina Kaesekamp
    Friedhelm Vogt
    Susanne und Michael Reiß
    Gabriele Steinbock
    Teilnehmer Schutzdienst Seminar in Nürnberg
    Teilnehmer Züchterversammlung 2008
    Jutta Sturm - Zwinger Messalina’s
    Dr. Barbara Voll-Peters
    Tanja Fischer - Zwinger Fischerman’s
    Josef Očcenášek - Zwinger Fargo Korak, Tschechien
    Jennifer Peters
    Franz.Josef Dreier - Zwinger v.d. Staupkequelle
    Ingrid Arbes
    Birgit Hausmann - Zwinger vom Haus Salem
    Manfred und Beatrice Gentz
    Sabine und Rudi Wirkus - Zwinger v. Haus Wirkus
    Olav Wolff - Zwinger Sweet Helen’s
    Brigitte Michel-Einzmann - Zwinger v.d. Theresienwiese
    Gerhard und Gerlinde Hollstein
    Bettina und Thomas Junker
    Eva und Manfred Zoder - Zwinger v. roten Milan
    Klaus Kowal und Regina Eib
    Weitere 6.255 Euro wurden nach Bochum überwiesen! Insgesamt wurden bis heute 18.050 Euro gespendet (Stand: 21.12.07). Vielen Dank an alle Spender! Leider fehlen aber immer noch 1.950 Euro zu den mindestens benötigten 20.000 Euro ... das sollte doch zu schaffen sein! Bitte helfen auch SIE, herzlichen Dank!
    Gabriele Mewis
    Susanne und Martin Schemel - Zwinger v.d. Höh
    Annett Braier
    Gudrun und Hans.-J. Langner
    Stefan Tilkov
    Erthal-Apotheke Aschaffenburg
    Anette Schaefgen
    Ursula Langbein
    Rainer Voigt - Prüfungs- und Weihnachtsspende
    Regine Schwab
    Bettina Kaesekamp
    Ruth Schaale - Zwinger vom Rubin
    Gabriele Steinbock
    Jürgen Denner
    Karin Casprowitz - Zwinger von der Ilsenburg
    Julia Peters
    Petra Scheffel - Zwinger von den Drei Gleichen
    Bernhard Heinen - Zwinger vom Sandbend
    Andrea Cellarius - Hundesalon Cellarius
    Peter Horst Arnold - Zwinger von La Loba
    Peter und Heike Kleine-Horst - Zwinger von Salome
    Reisekostenzuschuss Teilnehmer KLSP 2007 - ohne Namen
    Reisekostenzuschuss Teilnehmer KLSP 2007 - ohne Namen
    Gerd und Christine Aichele - Zwinger v. Kurpfalzring
    Ralf Rösiger - Zwinger v.d. Luppmühle
    Thorsten Haverland - Welpentreffen “B-Wurf ad susatum”
    Marilyn Buschbaum
    Dirk Elsner
    Renate Schmidt
    Heidrun Börnigen - Zwinger vom Sachsenborn
    Renate Düpmann
    Susanne und Holger Richter - Zwinger von Thekla
    Ilona Kirchbrücher
    Kathrin Weller - Zwinger Young Duke’s
    Ursula Langbein
    Kurt Beitzinger
    Karin Stöffler - Zwinger of Waterside Harmony
    Kerstin Buss - Zwinger Kassiopeia’s
    Ralf und Heidemarie Stachowski
    Teilnehmer Seminar “Elemente der Wesensprüfung”
    Referent Max Ernst, Fahrtgeld - Zwinger von Karomas
    I. Schwengel
    Rudi Dahlbeck - Zwinger vom Michelbach
    Dieter Hoyer - Zwinger vom Musikwinkel
    H. und Peter Jacob
    Claus Kamyszek
    Dagmar Alster
    Alfred Friebe
    Elke Folts
    Philip Mauch - Zwinger von der Weiler Burg
    Beate Stolz
    Finnischer Airedale Terrier Club
    Teilnehmer Pokalkampf Steinfurt 2007
    Pia Lundberg, Kennel Pinto, Schweden
    Margitt Guttmann, Österreich
    Schweizer Airedale Terrier Club
    Wiesemann Jürgen
    Werner und Gabriele Günster - Zwinger Charisma
    Jürgenund Gabriele Benthien - Zwinger tom Kyle
    Gustav und Elfriede Frank - Zwinger vom Haßgau
    Beate und Harald Gellrich
    Carmen und Jörg Wichmann
    Kurt Beitzinger
    Jürgen Denner
    Gudrun und Olaf Grolms
    Klaus-Dieter Haake - Zwinger vom Herzteich
    Michaela Mertmann
    Claus-Detlef und Rita Formella - Zwinger vom Lüßwald
    Klaus und Andrea Stockamp
    Kirsten Brand
    Heinrich Feldscher
    Katharina Oswald
    Heinz Ullmann
    Ortsgruppe Bad Wildungen
    Dr. phil. Georg Forcht
    Martin Driever
    Dr. Marianne Oestreicher - Zwinger von Cura
    Silvia Neske - Zwinger von der Neidenburg
    Ansgar Lahrmann - Zwinger von der Nette
    Lutz L. Müller
    Ursula Ryf und Ursus Ochsner - Zwinger of Ironlad, Schweiz
    Truus Overeem
    Thomas Kreuzwieser
    Kordula Puls-Fricke - Zwinger vom Eggeberg
    Judith Kersting
    Andrea zum Hoff
    Petra und Peter Bahr - Zwinger Dr’s Unplugged
    Friedrich und Christel Pfeilschifter
    Arne - Matthias Niedieck und Brian Martin Czymczik - Zwinger von Monte Christo
    Hans-Joachim Beyer - Zwinger ad gaudium nostrum
    Die ersten 5000 Euro plus 1305 Euro vom Förderverein für Gebrauchshundesport - also fast 1/3 des Betrages - sind geschafft und nach Bochum überwiesen, vielen Dank an alle Spender!
    Gesa Meyer zu Strohe - Zwinger v. Garnsee
    Gerd Meyer zu Strohe - Zwinger v. Garnsee
    Ursula Langbein
    Michaela Helbig
    Wibke Behrens
    Dunja Dittmer - Zwinger z.d. drei Birken
    Hans-Hermann Linnenberg - Zwinger von Schloss Corvey
    Uwe Skrzypczak
    Dorothee Blohm - Zwinger Lulu’s
    Thea Freudenberger
    Ulrich Vollmer
    André Storch und Andreas Obert
    Andre Havermann - Zwinger vom Stevertal
    Barbara Nill
    Monika Giletzki
    Kerstin Hecklin - Zwinger vom Bühlertal
    Petra Scheubeck - Zwinger vom Treffenwald
    Silke Jösting-Krause - Zwinger aus dem Lipperland
    Christine Heinze
    Karin Lehnen und Dr. Harald Körner - Zwinger Körner Airedales
    Jan und Cathleen Hopf - Zwinger Caja’s
    Tanja und Cord Reißer - Zwinger Glenroses
    Andrea Bartusch
    Peter Mehl
    Gerd Hollstein mit Jalomonis Nick
    Dr. Elke Vollersen
    Alexander Findeisen
    Silke Störmer
    Ute Lohmeyer
    Ingrid Koch
    Martin Rau - Zwinger v. Eberwinbrunnen
    Hartmut Hötzer - Zwinger v. Fünfmühlental
    Jürgen und Marita Krieger
    Manfred Albertz - Zwinger vom Dilgenshof
    Doris Gieselmann - Zwinger von der Buschmühle
    Marion Hilse - Zwinger vom Drachenhort
    Michael Juhlke - Zwinger von der Hanse
    Christa Schuchardt
    Kornelia Gehre
    Claudia Laufersweiler - Zwinger vom Helser Born
    Ehrengard Stamm - Zwinger vom Stammhof
    Jürgen Fischer
    Doris Söhnholz - Zwinger v. St. Laurentius
    Ursula Linder
    Annette und Christoph Rode
    Inge Marten - Zwinger von Vagelhusen
    Ilse und Klaus Erfurth - Zwinger vom Erfurther Hof
    Gabriele Paul - Zwinger aus dem Günztal
    Josefine Steiner - Zwinger v.d. Insel Rott
    Gabriele Ruschkowski - Zwinger v.d. Stör
    Peter Reitinger - Zwinger vom Königsturm
    Melanie Woitek
    Rudolf Krebs - Zwinger vom Dippold
    Christa Hingst - Zwinger vom Auenland
    Heinrich und Ute Baucks - Zwinger von der Ahornhütte
    Daniela und Michael Hirsch - Zwinger vom wilden Wein
    B. Friedrich u. Dr. Otto Hannibal-Friedrich - Zwinger von der Locher Mühle
    Monika Schwenke - Zwinger Jalomonis
    Dagmar Gneißl - Hirsch Apotheke Nürnberg
    Ingo und Silvana Hansmann
    Susan Milau - Zwinger Buster’s
    Carmen Walzebuck - Zwinger von Allegra
    Gabriele Bomplitz
    Walter Junker
    Susanne Hannasky
    Dr. Mechthild Will - Zwinger von Meusebach
    Uwe Fischer
    Ulrike Schelbert - Zwinger vom Schönrain
    Herbert Bast - Zwinger vom Causehof
    Alfons und Ute Schreml - Zwinger vom Nestleinsberg
    Angela Grönjes - Zwinger vom Plettenberg
    Regine Schwab
    Corinna und Uwe Hoffmann - Zwinger v.d. Villa Kunterbunt
    Alexandra Kalusniak
    Sabine Jung - Zwinger vom Wiesenholz
    Gisela und John Reinhard - Zwinger vom Daxenberg
    Eva und Manfred Zoder - Zwinger vom roten Milan
    Dr. Elke Uhlemann – Zwinger vom Solscheid
    Christiane Laknahur
    Kathrin Konrad - Zwinger Kasiko’s
    Bettina Kaesekamp
    Ruth Schaale - Zwinger von Rubin
    Hiltrud u. Dieter Brandt – Zwinger von der Laubenhaid
    Thorsten Haverland - Zwinger Ad Susatum
    Ulrike Junker
    Manfred Ziert
    Andrea und Rainer Voigt - Zwinger von Rabenstein
    Heike und Uwe Ritthammer - Zwinger von der Laubenhaid
    Pia Scheffler - Zwinger vom Ith
    Petra Friedl - Zwinger von Argonaut
    Tobias Haug - Zwinger von Burg First
    Harald und Vera Kutschinski -  Zwinger vom Bilstein
    Hermann Stähr - Zwinger vom Harksheider Hof

      und allen Spendern, die hier namentlich nicht genannt werden möchten!

Des Weiteren möchten wir Sie bitten, Mitglied in der GKF – Gesellschaft für kynologische Forschung – zu werden, um langfristig die Finanzierung von Forschungsprojekten zum Wohle des Hundes zu unterstützen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 30 EUR. Den Aufnahmeantrag finden Sie unter folgender Adresse: http://www.gkf-bonn.de/mitglieder_aufnahme.php

Bitte beteiligen Sie sich zahlreich an dieser Spendenaktion.

Im Voraus herzlichen Dank!

Ihre

Petra Friedl (Rassebeauftragte)
Heike Ritthammer (Stellv. Rassebeauftragte)

 

Zur Info ...

Forschungsprojekt PRA

Sehr geehrte Frau Friedl,
im Aufrag des KfT-Vorstandes kann ich Ihnen eine erfreuliche Mitteilung machen. Der Klub für Terrier wird das oben genannte Forschungsprojekt für die Rasse Airedale und Irish Glen of Imaal Terrier mit jeweils 5.000,00 Euro unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen
Katharina Bottenberg
Klubzuchtwartin des KfT

 

 

----- Original Message -----
From: Gabriele Dekomien
Sent: Friday, March 16, 2007 10:48 AM
Subject: PRA-Screening

      Liebe Rassehunde-Freunde,

      unser Antrag für das Genomscreening in PRA-betroffenen Hunderassen wurde nun von den GKF-Gutachtern bearbeitet und von der GKF genehmigt.
      Eine Personalstelle für das Screening übernimmt die GKF für beinahe zwei Jahre. Allerdings wurde uns zur Auflage gemacht, nur Rassen ins genomweite Screening einzubeziehen, wenn sich die entsprechenden Vereine bzw. Züchter der jeweiligen Rassen (Airedale und Glen of Imaal Terrier, Coton de Tulear und Löwchen) an den Verbrauchsmittelkosten für die molekulargenetischen Untersuchungen beteiligen.
      Diese Kosten können z.B. durch Spenden der Mitglieder der Hundezuchtvereine oder andere Sponsoren wie es bei den Züchtern der Glen of Imaal Terriern und Löwchen inzwischen schon initiiert wurde, auf ein besonderes Spendenkonto der Ruhr-Universität überwiesen werden. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns in den nächsten Tagen mitteilen würden, dass Sie sich mittels entsprechender Spendenaufkommen an dem Projekt beteiligen wollen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. Gabriele Dekomien
      Human Genetics, MA 5
      Ruhr-University
      44780 Bochum
      Germany

       

Weitere Informationen zur PRA finden Sie auch im Protokoll der Züchterversammlung 2007!