Geschichte

Der Airedale entstammt aus dem Flußtal der Aire in der Grafschaft Yorkshire, England. Die Bewohner dieser Ebene waren in erster Linie Bergleute, Fabrikarbeiter, Farmer und Jäger, die einen unkomplizierten, unempfindlichen, harten und geschickten Hund brauchten. Er musste sich für die Wasserjagd auf Otter und Moorhuhn, zur Jagd auf Fasane, zum Schliefen auf Fuchs oder Dachs, zum Rattenfangen und zum Viehtreiben eignen. Die Vielseitigkeit und charakterliche Zuverlässigkeit dieser Hunde fand bald viele Freunde und Förderer.

Die ersten Airedales 1894

 Erstmals wurde die Rasse “Airedale Terrier” um 1880 auf einer Schau erwähnt. Die ersten Eintragungen in das Zuchtbuch des Kennelclubs erfolgten 1882. Etwa 10 Jahre später kam der erste Airedale nach Deutschland und wurde dort in diversen Kriegen bevorzugt als Melde- und Sanitätshund eingesetzt.

Im 1. Weltkrieg haben Airedale Terrier auch in England als Kriegshunde gearbeitet. Sie stellten unter den verwendeten Hunden neben  Collies und "Lurchers" (Windhund-Jagdgebrauchskreuzung) die drittgrößte Gruppe.  Monatlich wurden etwa 74 Collies, 70 Lurchers und 66 Airedale  ausgebildet. 

Airedale verlegt Telefonkabel (signal wire) im Kriegsgebiet

Airedale als Militärhunde auf einer Marine- und Heeresausstellung. Der Duke von Connaught stellt Fragen an  Oberstleutnant Richardson, dem Kommandanten der englischen Kriegshundeschule im  ersten Weltkrieg.